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11.03.2019

Kartell: EU verhängt Millionenstrafe gegen Automobilzulieferer

Die Europäische Kommission hat für Verstöße gegen die EU-Kartellvorschriften Geldbußen in Höhe von insgesamt 368 Mio. Euro gegen die Autozulieferer Autoliv und TRW verhängt.

Die EU-Kommission hat ein Kartell der drei Automobilzulieferer Takata, Autoliv und TRW mit einer Millionenstrafe belegt. Insgesmt sind 368 Millionen Euro fällig. Takata wure die Geldbuße erlassen, weil das Unternehmen als Kronzeuge die Kommission von den Kartellen in Kenntnis gesetzt hatte. Die Strafe hätte sonst 195 Millionen Euro betraen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Unternehmen negativ auffallen: Sie beteiligten sich an zwei Kartellen.

Insbesondere hat die Kommission Autoliv und Takata bereits wegen der Teilnahme an einem oder mehreren von vier Kartellen in Bezug auf Insassensicherheitssysteme für japanische Automobilhersteller und TRW in Bezug auf den Vertrieb von hydraulischen Bremssystemen (HBS) an Daimler und BMW belangt.

Daüber hinaus waren die Märkte für Sicherheitsgurte, Luftkissen (Airbags) und Steuerräder betroffen. Beliefert wurden die Automobilhersteller Volkswagen und BMW. Alle drei Anbieter räumten ihre Kartellbeteiligung ein und stimmten dem Vergleich zu.

Vertrauliche Geschäftsinformationen ausgetauscht

Die drei Hersteller, die Gegenstand dieses Beschlusses waren, tauschten vertrauliche Geschäftsinformationen aus und koordinierten ihr Marktverhalten für die Lieferung von Sicherheitsgurten, Airbags und Lenkrädern an die Konzernunternehmen von Volkswagen und BMW.

Die Bildung und Durchführung des Kartells wurde von den Zulieferern durch Zusammenkünfte hauptsächlich in ihren Geschäftsräumen, aber auch in Restaurants und Hotels sowie durch Telefonate und E-Mail-Austausch bewerkstelligt. Es ist das zweite Mal, dass die Lieferanten von Kfz-Sicherheitsausrüstungen ein Karttell gebildet haben. Es geht vor allem um Airbags und Sicherheitsgurte.

Berechnung der Geldbußen

Ausschlaggebend für die Höhe der Geldbußen waren insbesondere der Umsatz der Kartellbeteiligten mit den betreffenden Produkten im Europäischen Wirtschaftsraum, die Schwere der Zuwiderhandlung, die geografische Reichweite des Kartells und seine Dauer.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

EU-Kommission

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