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16.04.2015

Jobmotor Digitalisierung

Insgesamt 390.000 neue Arbeitsplätze könnten durch den Trend hin zur Industrie 4.0 entstehen, wie es in einer Studie der Boston Consulting Group heißt.

Der Standort Deutschland profitiert in den nächsten zehn Jahren deutlich von Industrie 4.0. The Boston Consulting Group (BCG) prognostiziert bis zu 390.000 neue Arbeitsplätze, ein zusätzliches Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von rund 30 Milliarden Euro beziehungsweise 1 Prozent sowie ein Investitionsvolumen von 250 Milliarden Euro durch Industrie 4.0. Dies sind die Ergebnisse der BCG-Studie "Industry 4.0: The Future of Productivity and Growth in Manufacturing Industries".

IT-Kompetenz entscheidet

Mit Industrie 4.0 verändern sich auch die Anforderungen an die Arbeitnehmer. Einfache manuelle Tätigkeiten sind weniger gefragt, dafür steigt die Nachfrage nach Mitarbeitern mit IT-Kompetenz, die flexible und vernetzte Produktionsabläufe planen, simulieren und überwachen. "In der Summe überwiegen die positiven Effekte durch Industrie 4.0, das zusätzliche Wachstum schafft mehr Arbeitsplätze als in der Fertigung entfallen", erläutert Michael Rüßmann, BCG-Partner und einer der Studienautoren. Ohne IT- und Softwarekompetenz verliere Deutschland den Vorsprung bei Automatisierung und Arbeitsplätzen.

Produzenten und Ausrüster sind ebenfalls darauf angewiesen, ihre IT-Kompetenz künftig stärker auszubauen, wenn sie mithalten wollen. Die digitale Transformation bedeutet Investitionen in Ausrüstung, Maschinen und IT-Infrastruktur. Die Studie nennt einen zusätzlichen Investitionsbedarf von 250 Milliarden Euro für Deutschland bis 2025, dies entspricht 1 bis 1,5 Prozent des Umsatzes von Unternehmen.

Gute Ausgangsbasis für deutsche Unternehmen

Erste Industrie-4.0-Standards wird es in zwei bis drei Jahren geben, diese werden branchen- und anwendungsorientiert entstehen. Deutsche Unternehmen müssen hier noch mehr Akzente setzen. "Einerseits ist die Zusammenarbeit mit dem US-dominierten Industrial Internet Consortium notwendig", betont Rüßmann.

Als Gegengewicht seien aber auch pragmatische Partnerschaften zwischen den führenden europäischen Unternehmen wichtig. Die deutsche Industrie mit ihrem hohen Automatisierungsgrad habe alle Chancen, bei Industrie 4.0 ganz vorne mitzuspielen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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