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06.12.2017

Japanische Unternehmen tricksen bei Qualitätsangaben

Nach Kobe Steel und Mitsubishi Materials hat nun auch der weltgrößte Hersteller von Karbonfaserstoffen, Toray Industries, Fälschungen von Produktdaten bei einer Tochterfirma eingestanden.

Der drittgrößte japanische Stahlkonzern Kobe Steel hat Inspektionsdaten für einen Großteil seiner Produkte gefälscht. Betroffen sind laut Medienberichten hergestellte Teile aus Eisenpulver, Aluminium und Kupfer. Die Produkte werden Autos, Flugzeugen und möglicherweise auch in einer Weltraumrakete sowie Militärausrüstung eingesetzt. Betroffen sind rund 200 belieferte Unternehmen, darunter die Autohersteller Toyota, Nissan und Honda. Die gelieferten Teile besitzen gefälschte Zertifikate, die nicht vorhandene Eigenschaften zusicherten.

Auch Mitsubishi Materials hat nach eigenen Angaben getrickst: Mitarbeiter sollen die begleitenden Qualitätsangaben der Produkte, die an hunderte von Kunden geliefert wurden, geändert haben. Es sollte so aussehen, als erfüllten die Produkte die Spezifikationen der Kunden – was sie nicht taten.

"Keine Verstöße gegen das Recht"

Als drittes Unternehmen hat nun Toray Industries Fälschungen zugegeben. Tricksereien habe es unter anderem bei Material für Reifen gegeben, das an 13 Kunden verkauft worden sei. In erster Linie seien Kunden in Japan und mindestens einer in Südkorea mit dem Material beliefert worden. Sicherheitsprobleme seien nicht bekannt, berichtet der Economist in seiner Online-Ausgabe.

Toray legte die Tricksereien seiner Tochterfirma Toray Hybrid Cord erst nach einem Beitrag im Internet offen. Über einen Zeitraum von acht Jahren seien 149 Fälle von gefälschten Produktdaten aufgedeckt worden, erklärte Toray. Von den Problemen habe man im Juli vergangenen Jahres erfahren und den Konzern im Oktober davon unterrichtet, erklärte Firmenchef Akihiro Nikkaku. Sein Kommentar dazu: "Es gab keine Verstöße gegen das Recht oder Sicherheitsprobleme; das Problem ist nur zwischen uns und unseren Kunden und deshalb gab es auch keine Notwendigkeit, es offenzulegen",

Die Fälschungen sollen auf das Konto von zwei Managern für Qualitätskontrollen gegangen sein, die unter Druck gestanden hätten, Lieferziele einzuhalten. Die Angestellten seien versetzt worden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

DiePresse.com/Economist

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