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26.07.2018

Intelligente Automatisierung ist mehr als nur Cost-Cutter

Die Finanzdienstleistungsbranche könnte durch den Einsatz intelligenter Automatisierungsmechanismen bis zum Jahr 2020 weltweit mit ein Umsatzplus von 512 Milliarden US-Dollar rechnen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digital Transformation Institute von Capgemini.

Allein in Deutschland könnten bis 2020 Banken und Kapitalmarktunternehmen mit einem zusätzlichen Umsatz von 13,38 Milliarden US-Dollar (plus 6,5%) und Versicherungen mit 21,42 Milliarden US-Dollar (plus 6%) mehr rechnen.

Drei Technologien miteinander kombinieren

Voraussetzung dafür sei, dass Robotik-Prozessautomatisierung (RPA), künstliche Intelligenz (KI) und Geschäftsprozessoptimierung miteinander verbunden und zum Erreichen der Geschäftsziele eingesetzt werden. Der Bericht “Growth in the machine: How financial services can move intelligent automation from cost play to growth strategy”zeigt, wie der Finanzdienstleistungssektor diese Technologien nutzen kann.

Bisher wurden in der Finanzdienstleistungsbranche Automatisierungstechnologien wie RPA zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung eingesetzt. Mit RPA kann ein Unternehmen seine Kosteneinsparungen um 10 bis 25 Prozent steigern. Wird RPA mit KI-Maßnahmen kombiniert, können diese auf 30 bis 50 Prozent erhöht werden.

Mehr Umsatz und höhere Kundenzufriedenheit durch Automatisierung

Jene Finanzdienstleister, die bereits Automatisierungstechniken im direkten Kundenkontakt anwenden, nutzen diese nicht nur um Kosten einzusparen, sondern auch um Umsatz zu generieren. Im Durchschnitt konnten mehr als ein Drittel der Finanzdienstleister ihren Umsatz durch Automatisierung um bis zu 5 Prozent steigern, so die Capgemini-Studie.

Vor allem schnellere Produkteinführungszeiten (Time-to-Market) und verbesserte Querverkaufsmöglichkeiten (Cross-Selling) sind wichtige Faktoren, die den Gewinn beeinflussen.

Aber auch die Kundenzufriedenheit steigt. Das berichten fast zwei Drittel der Banken, Versicherungen und Kapitalmarktunternehmen.

Konkurrenz treibt intelligente Automatisierung

Weiterhin ist die wachsende Konkurrenz durch nicht-traditionelle Akteure im Finanzdienstleistungsmarkt, wie Amazon und Alphabet, ein weiterer Grund für den Einsatz dieser Technologien.

Obwohl diese BigTechs eine gewisse Gefahr darstellen und die Chancen für den Einsatz intelligenter Automatisierungstechniken sprechen, geht die Einführung langsam vonstatten. Nur 10 Prozent der befragten Unternehmen weltweit haben die Technologie skalierbar implementiert. In Deutschland sind es sogar nur 5 Prozent. Zum Vergleich: Indien mit 17 Prozent und Großbritannien und Schweden mit jeweils 13 Prozent

Es fehlt an technologischer Reife

Die Mehrheit aller Unternehmen hat mit geschäftlichen, technologischen und personellen Herausforderungen zu kämpfen. Die Studie zeigt, dass nur etwa jedes vierte Unternehmen über die technologische Reife verfügt, um kognitive Automatisierungstechnologien wie maschinelles Lernen, Computer Vision und Biometrie zu implementieren. Die meisten Unternehmen setzen lediglich RPA oder – bestenfalls – Natural Language Processing (NLP) ein und diese sind das Rückgrat ihrer Automatisierungsinitiativen.

Hürden auf dem Weg zur Automatisierung

Capgemini nennt mehrere Faktoren, die Unternehmen daran hindern, über erste Pilotprojekte hinauszugehen und intelligente Automatisierung einzusetzen:

  • Es fehlt ein klares Nutzenszenario(43 Prozent)
  • Daher wenig überzeugende Argumente gegenüber der Geschäftsführung (41 Prozent)
  • Fehlende Ressourcen (48 Prozent)
  • Fehlende Datenmanagementstrategie (46 Prozent)

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Capgemini

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