nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
07.03.2018

Innovationen: Hidden Champions geht die Luft aus

Größere mittelständische Unternehmen tragen mit ihrer Forschung und ihren Innovationen wesentlich zum hiesigen Exporterfolg bei. Doch der ist in Gefahr, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt.

Das Land des Mittelstands – diesen Ruf verdankt Deutschland vor allem der wirtschaftlichen Stärke größerer Mittelständler jenseits der Grenzen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU): Die Firmen mit 250 bis 3.000 Mitarbeitern, sogenannte Mid Caps, beschäftigen rund 8,5 Millionen Menschen. Im Verarbeitenden Gewerbe stellen sie rund 43 Prozent aller Arbeitsplätze. Viele von ihnen sind als „Hidden Champions“ Marktführer in ihrer Sparte.

Doch die Innovationskraft dieser oft hoch spezialisierten Firmen nimmt seit Jahren ab, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit gerät in Gefahr. So zeigen Studien, dass 2015 nur noch rund zwei Drittel der Mid Caps mit bis zu 1.000 Mitarbeitern regelmäßig neue Prozesse und Produkte einführen. Fünf Jahre zuvor waren es noch rund drei Viertel. Und nun droht auch noch ein sich verschärfender Fachkräftemangel.

Gründe für weniger Innovationen

Das IW hat Gründe dafür ausgemacht: Die Wirtschaftspolitik der EU und des Bundes werde diesen Mid Caps nicht gerecht.

Denn größere Mittelständler würden zumeist pauschal den Großunternehmen zugerechnet und der gleichen Regulierung unterworfen – etwa beim 2017 eingeführten Auskunftsanspruch zur Entgeltgleichheit. Dabei ähnelten sie mit ihren Strukturen und finanziellen Möglichkeiten oft eher KMU.

Möglichkeiten gegenzusteuern

Um die Unternehmen zu fördern, sollte die Politik die Verwaltung digitaler aufstellen, um Genehmigungsverfahren – z.B. für neue Fabrikgebäude – schneller abwickeln zu können. Zudem sollte bei neuen Gesetzen verpflichtend geprüft werden, welche Folgen diese für Mid Caps und KMU haben.

Entscheidend sei aber vor allem die steuerliche Forschungsförderung, die die zukünftige Bundesregierung zügig umsetzen sollte. Sie müsse auch für die Mid Caps eingeführt werden und darf nicht allein auf KMU fokussiert sein, so die Studie. Nur so können diese die notwendigen Investitionen für die digitalisierte Industrie 4.0 stemmen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

IW Köln

Weiterführende Information
Unternehmensinformation

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Konrad-Adenauer-Ufer 21
DE 50459 Köln
Tel.: 0221 4981-1
Fax: 0221 4981-533

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!