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03.04.2014

Innere Kündigung kostet Wirtschaft 118 Milliarden

Einer Umfrage von Gallup zufolge fühlen sich nur 16 Prozent der Arbeitnehmer eng an ihren Arbeitgeber gebunden. Viele haben bereits innerlich gekündigt - das kostet die Wirtschaft Milliarden.

Gallup Engagement index 2013:Geringe Mitarbeiterbindung in Deutschland. Grafik: Gallup

Die gute Nachricht: Die emotionale Bindung der Mitarbeiter von deutschen Unternehmen hat insgesamt zugenommen: Der Anteil der inneren Kündigungen ist 2013 im Vergleich zum Vorjahr von 24 Prozent auf 17 Prozent geschrumpft. Auch der Anteil der Mitarbeiter mit hoher Bindung hat leicht zugenommen – von 15 auf 16 Prozent. Das zeigt der Engagement Index 2013 des Beratungsunternehmens Gallup.

Qualität der Führung entscheidet über Mitarbeiterbindung

"Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels scheint sich in vielen Unternehmen die Erkenntnis durchgesetzt zu haben, dass die Qualität der Führung und die Unternehmenskultur entscheidend sind, um die Mitarbeiter zu binden", sagt Marco Nink, Senior Practice Consultant bei Gallup.

Die Gründe für geringe Mitarbeiterbindung ließen sich in der Regel sehr genau auf Defizite in der Personalführung zurückführen. Gallup stellt den Mitarbeitern bei der Einstufung ihrer Bindung zum Unternehmen vor allem Fragen dazu, wie direkte Vorgesetzte ihre Leistung würdigen, anerkennen und kommentieren, und ob ihre Entwicklung gefördert wird. Auch ob sie sich persönlich ernst genommen fühlen, trägt zur Bindung bei.

Weniger Demotivation, aber auch keine gute Motivation

Doch trotz der positiven Tendenzen ist es um die Mitarbeiterbindung in Deutschland insgesamt eher schlecht bestellt. "Mitarbeiter werden zwar weniger demotiviert, aber durch Führungsverhalten noch lange nicht zu Höchstleistung angespornt", so Nink.

Der größte Teil der Mitarbeiter, 67 Prozent, ist nur schwach gebunden und leistet Dienst nach Vorschrift. In den östlichen Bundesländern ist die Bindung der Mitarbeiter sogar noch geringer als im Westen: Dort haben 24 Prozent innerlich gekündigt, während es im Westen nur 15 Prozent sind.

Teure Mitarbeiterfluktuation

Wer nicht stark an sein Unternehmen gebunden ist, neigt dazu, den Arbeitsplatz zu wechseln. 93 Prozent der emotional hoch gebunden Mitarbeiter, aber nur 45 Prozent derjenigen ohne emotionale Bindung planen Gallup zufolge, in einem Jahr noch bei ihrer derzeitigen Firma zu arbeiten. Die Arbeitgeber kommt das teuer zu stehen: Der finanzielle Aufwand für Neuausschreibungen, Einarbeitung und der Know-how-Verlust sei hoch, urteilt Berater Nink.

Volkswirtschaftliche Kosten bis zu 118,4 Milliarden Euro

Diesen Verlust veranschaulicht Gallup mit einem Beispiel: Reduziere ein Unternehmen mit 2000 Mitarbeitern den Anteil seiner Beschäftigten ohne emotionale Bindung um fünf Prozentpunkte und erhöhe gleichzeitig die Anzahl seiner Mitarbeiter mit hoher emotionaler Bindung um den gleichen Anteil, würden sich seine Kosten durch die geringere Fluktuation um rund 420.000 Euro minimieren.

Die volkswirtschaftlichen Kosten innerer Kündigung belaufen sich der Studie zufolge auf eine Summe zwischen 98,5 und 118,4 Milliarden Euro jährlich.

Für die repräsentative Studie befragte Gallup 2013 insgesamt 1368 Arbeitnehmer ab 18 Jahre.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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