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23.12.2014

Industrie 4.0 verändert die Arbeit grundsätzlich

Die von der Ingenics AG und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO durchgeführte Studie „Industrie 4.0 – Eine Revolution der Arbeitsgestaltung – Wie Automatisierung und Digitalisierung unsere Produktion verändern werden“ zeichnet ein Bild des Umsetzungsstands von Industrie 4.0 in deutschen Industrieunternehmen.

Industrie 4.0 ist kein geschlossenes Konzept, das implementiert und per Knopfdruck in Betrieb genommen werden kann. Es ist vielmehr der Überbegriff für eine Strategie des Zusammenwirkens vieler Einzelmaßnahmen unter der Prämisse einer integralen Kommunikation. Dazu gehören komplexe Netzwerke, durchgängige Produktionsprozesse und transparente Lieferketten. Noch sind es erst rund sechs Prozent der Unternehmen, die konkrete Aspekte von Industrie 4.0 realisiert haben; aber mehr als die Hälfte arbeitet daran, die Voraussetzungen zu schaffen.

Die Vernetzung von Maschinen und Systemen in Echtzeit, ihre vollständige und im Prinzip schnittstellenfreie Integration, schafft die Voraussetzung dafür, dass selbststeuernde Systeme mit dezentraler Organisation, so genannte Cyber-Physical Systems (CPS), in eigener Regie Informationen austauschen und im Rahmen vorgegebener, genau definierter Grenzen auch selbstständig Entscheidungen treffen.

Erwartungen und Voraussetzungen

Die Erwartungen sind hoch: 78 Prozent der Befragten rechnen mit einem hohen Mehrwert durch Effizienzsteigerung der Supply Chain, in der Auftragsabwicklung (77%) und der Maschinenvernetzung (72%). Dabei verfügen viele Unternehmen bereits über die für eine durchgängige Digitalisierung der Produktion nötige Infrastruktur: zuverlässige WLAN-Abdeckung im Produktionsumfeld (45%) bzw. eine Breitbandanbindung (41%).

Umsetzungsstand in den Unternehmen

Nur 6 Prozent bewerten die 4.0-Fähigkeit ihres Unternehmens als stark ausgeprägt, dagegen geben 55 Prozent an, diese erst erarbeiten zu müssen. Immerhin 29 Prozent haben eine 4.0-Strategie, die zu 53 Prozent die Geschäftsführung verantwortet.

Als Haupthemmnisse für die Umsetzung von IT-Innovationen in der Produktion gelten eine fehlende Veränderungsfähigkeit innerhalb der Organisation, fehlende technische Voraussetzungen, Arbeitnehmervertretung, Schutz mitarbeiterbezogener Daten sowie die Altersstruktur. 72 Prozent der Befragten müssen massiv in Datenqualität investieren.

Arbeitsgestaltung und Qualifizierung

51 Prozent erwarten, dass 4.0 die Produktionsarbeit verändert und zur Reduzierung einfacher, manueller Tätigkeiten führt. Mit 54 Prozent erwarten sogar mehr Befragte einen Anstieg des Anteils indirekter Mitarbeiter in planenden und steuernden Tätigkeiten.

Die Bedeutung von Qualifizierung und Kompetenzentwicklung wird durchgängig als sehr hoch eingeschätzt: Bereitschaft zum lebenslangen Lernen (86%), Notwendigkeit eines stärkeren interdisziplinären Denkens und Handelns (77%) und höhere IT-Kompetenz (76%) werden unverzichtbar. 55 Prozent erwarten bei veränderten Kompetenzprofilen individuellere Vergütungsmodelle.

Download: Industrie 4.0 – Eine Revolution der Arbeitsgestaltung – Wie Automatisierung und Digitalisierung unsere Produktion verändern werden

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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