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02.07.2019

In welchen Jobs ist Home Office am häufigsten?

Arbeiten von zu Hause aus: Fach- und Führungskräfte nutzen dieses Angebot ihres Arbeitgebers gern, um Berufs- und Privatleben besser miteinander zu verbinden. Doch wie häufig und in welchen Jobs wird Home Office von Unternehmen überhaupt angeboten?

Die Online-Jobplattform StepStone hat alle auf ihrer Webseite veröffentlichten Stellenanzeigen der vergangenen vier Jahre analysiert. Das Ergebnis: Zwar werben Unternehmen inzwischen doppelt so häufig mit einer Home-Office-Möglichkeit als noch vor vier Jahren. Insgesamt bleibt allerdings das Arbeiten in den eigenen vier Wänden beim Großteil aller Jobs eine Ausnahme.

Während 2015 in nur 2,08 Prozent aller bei StepStone veröffentlichten Stellenanzeigen Home Office angeboten wurde, waren es in diesem Jahr bislang mit 4,43 Prozent immer noch vergleichsweise wenige Home Office-Angebote.

Jede zehnte Vertriebsstelle wirbt mit Arbeiten im heimischen Büro

Am häufigsten haben Arbeitnehmer im Vertrieb die Gelegenheit, einen oder mehrere Tage pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Allein in diesem Jahr warben Unternehmen in rund 10 Prozent aller Vertriebstellen damit, von zu Hause aus arbeiten zu können. Auch in der IT (9 Prozent), der Unternehmensberatung (9 Prozent) und der PR (8 Prozent) kommen Homeoffice-Angebote vergleichsweise häufig vor. Deutlich seltener gibt es dieses Angebot hingegen im Personal- und Immobilienbereich (3 Prozent) sowie in sozialen Berufen (2 Prozent). So gut wie kein Homeoffice wird naturgemäß in Jobs aus den Bereichen Gesundheit (1 Prozent) sowie Gastronomie und Hotellerie (0,2 Prozent) angeboten.

So häufig ist Home Office in diesen Jobs. (Quelle: Stepstone)

So häufig ist Home Office in diesen Jobs. (Quelle: Stepstone)

Viele Unternehmen verschweigen Zusatzangebote

In einer Studie unter 30.000 befragten Fach- und Führungskräften hat StepStone zudem herausgefunden, dass einige Unternehmen viele Zusatzangebote gar nicht erst nach außen kommunizieren. Drei von vier Unternehmen gaben bei der Befragung an, ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten anzubieten. Doch nur 58 Prozent von ihnen erwähnten das in ihren Stellenanzeigen.

„Wer auf der Suche nach seinem Traumjob ist und die richtige Entscheidung für einen Job treffen möchte, benötigt relevante Informationen über seinen potenziellen Arbeitgeber“, sagt Inga Rottländer, Karriereexpertin bei StepStone. „Die Stellenanzeige ist der erste wichtige Kontaktpunkt zwischen Bewerbern und Unternehmen. Arbeitgeber müssen diese Gelegenheit nutzen und zeigen, warum sie für Mitarbeiter ein attraktives Unternehmen sind. Eine bloße Tätigkeitsbeschreibung reicht dafür nicht aus.“

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Stepstone

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