nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
21.03.2019

IBM missbraucht Fotos für Gesichtserkennungs-Software

Laut US-Medien hat IBM fast eine Million Fotos von der Fotoplattform Flickr an andere Unternehmen und Forschungseinrichtungen weitergegeben, um sie bei der Entwicklung ihrer eigenen Programme zu unterstützen. Dafür hagelt es nun Kritik von Datenschützern und Fotografen.

"Das ist das schmutzige kleine Geheimnis von solchen Datensätzen, mit denen Künstliche Intelligenz trainiert wird. Viele Wissenschaftler schnappen sich dafür einfach alle Fotos, an die sie herankommen", sagt Rechtsexperte Jason Schultz von der New York University.

Für die Entwicklung einer gut funktionierenden Gesichtserkennung werden hunderttausende Bilder benötigt. "Diese Fotos kommen alle aus dem Internet und werden ohne die Zustimmung der Menschen, die sie dort hineingestellt haben, verwendet und nach Kategorien wie Alter, Geschlecht, Hautfarbe und ein Dutzend anderer Faktoren sortiert, um sie dann mit Forschern von Universitäten und Unternehmen zu teilen", erklärt Schultz.

Kritik von Bildurhebern

Die fehlende Information der Betroffenen stößt vor allem bei Fotografen auf Unverständnis. Diese müssen nämlich sowohl bei der Erstellung als auch bei der Verwendung ihrer Aufnahmen sehr genau aufpassen und die entsprechenden Rechte mit den abgelichteten Personen schriftlich abklären.

"Keiner der Leute, die ich fotografiert habe, hat eine Ahnung, dass seine Bilder auf diese Weise genutzt werden", kritisiert Greg Peverill-Conti, ein PR-Berater aus Boston, der über 700 Fotos zum IBM-Datensatz beigesteuert hat. Dass diese einfach so "missbraucht" werden können, habe ihn sehr überrascht.

Stellungnahme von IBM

"Wir nehmen die Privatsphäre von Individuen sehr ernst und unternehmen große Anstrengungen, um stets im Einklang mit den geltenden Datenschutzbestimmungen zu handeln", heißt es in einer ersten Reaktion von IBM.

Das gelte auch für den konkreten Datensatz mit Flickr-Fotos, um den sich die aktuelle Diskussion dreht. Dieser kann nämlich dem IT-Giganten zufolge ausschließlich von verifizierten Wissenschaftlern eingesehen werden. "Außerdem ist darin nur solches Material enthalten, das für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist. Wenn jemand nicht in diesem Datensatz enthalten sein will, hat er auch die Möglichkeit, sich daraus entfernen zu lassen", betont das Unternehmen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

pressetext

Weiterführende Information
DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!