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21.04.2015

Home Office: Nur wenige arbeiten von zu Hause

Die Möglichkeiten zur Arbeit im Home Office sind besser geworden, werden aber immer seltener genutzt. Experten zufolge liegt das an der Präsenzkultur in den Unternehmen.

Arbeiten aus dem Home Office gilt als Mittel zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit. Doch trotz wachsender technischer Möglichkeiten und flexiblerer Arbeitszeiten ist die Arbeit im Home Office in Deutschland sogar noch weniger verbreitet als vor fünf Jahren. Der Anteil der Arbeitnehmer, die ihre Arbeit zumindest gelegentlich im Büro zuhause erledigen, liegt auf dem niedrigsten Stand seit Mitte der neunziger Jahre.

Das hat das Statistische Bundesamt im Auftrag der Welt am Sonntag ermittelt. Die Zahlen basieren auf dem Mikrozensus, einer jährlich durchgeführten, repräsentativen Großbefragung, an der rund 380.000 Haushalte teilnehmen.

Mehr Nicht-Heimarbeiter

Der Anteil der Angestellten, die manchmal oder hauptsächlich im Home Office arbeiten, lag der Untersuchung zufolge 2012 bei nur 7,7 Prozent. Die Zahl der Arbeitnehmer, die hauptsächlich zu Hause arbeiten, ist demnach zwischen 2008 und 2012 um 144.000 gefallen. Die Zahl derer, die das zumindest manchmal tun, sank sogar um 402.000. Die Zahl der Arbeitnehmer, die nie im Heimbüro tätig sind, ist seitdem um 1,91 Millionen gestiegen.

Rückgang der Zuhause-Arbeiter seit 2008

1996, als die Werte erstmals ermittelt wurden, lag der Anteil der Heimarbeiter noch bei 8,8 Prozent. Den bisherigen Höchststand erreichte das Arbeiten von zu Hause dann im Jahr 2008 mit 9,7 Prozent der Arbeitnehmer. Seither verzeichnet die Statistik einen stetigen Rückgang der Heimarbeit.

Präsenzkultur vs. Vertrauen in Mitarbeiter

Die Industriegesellschaft habe die Präsenzkultur mit sich gebracht, und die lasse sich nicht so leicht ändern, sagte Christiane Flüter-Hoffmann, Telearbeitsexpertin vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) der Zeitung. "Führungskräfte müssen umlernen und ihren Mitarbeitern vertrauen, auch wenn sie nicht vor Ort sind."

Doppelter Stress

Gewerkschaften sind jedoch skeptisch gegenüber dem Home Office und führen den Arbeitsschutz an: Die Arbeit frisst im Zweifel mehr Zeit, denn Beruf und Privatleben lassen sich immer weniger trennen. Das Home Office ist eben nicht das bequeme Sofa oder ein lässiges Straßencafé, sondern oft doppelter Stress“, so Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied beim DGB, gegenüber der „Welt am Sonntag“.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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