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14.08.2018

Hohes Gehalt des Chefs steigert Produktivität seiner Angestellten

Mitarbeiter neigen laut Studien der Harvard Business School dazu, das Gehalt ihres Chefs zu unterschätzen. Viele Angestellte arbeiten jedoch umso härter, sobald sie herausgefunden haben, dass ihr Chef wesentlich mehr verdient als erwartet.

Die Forscher erhoben die Daten in einem Feldversuch mit einer Stichprobe von 2060 Angestellten einer großen Geschäftsbank durch. Dazu verrieten sie den Mitarbeitern die Gehälter ihrer Chefs.

Waren die Gehälter signifikant höher, als von diesen vermutet, geschah etwas Überraschendes. Die Mitarbeiter verbrachten deutlich mehr Zeit im Büro, verschickten mehr E-Mails und konnten ihre Verkaufszahlen steigern.

Hohes Gehalt des Chefs motiviert zu Mehrarbeit

Je größer der Abstand zum zuvor geschätzten Gehalt des Chefs war, desto produktiver wurde ein Mitarbeiter. Angestellte, die feststellten, dass das Gehalt ihres Chefs um zehn Prozent höher war als angenommen, verbrachten durchschnittlich pro Tag fünf Minuten mehr an ihrem Arbeitsplatz.

Anstreben einer Lohnerhöhung

Dieses Verhalten hat laut den Studienautoren einen konkreten Grund: Auch die Mitarbeiter wollen befördert werden und mehr verdienen - im Idealfall eines Tages genausoviel wie ihr Chef, dessen Gehalt sie ja nun kennen.

Schmaler Grat zwischen Ansporn und Demotivation

Auch der umgekehrte Effekt lässt sich genau beziffern: Wenn das Gehalt eines Mitarbeiters um ein Prozent stieg, verringerten die Kollegen die Anzahl ihrer geleisteten Stunden um knapp ein Prozent.

Lohngefälle kann zur Kündigung führen

Mitarbeiter, die glauben, dass ihre Kollegen mehr verdienen als sie selbst, geben sich laut Studie mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger Mühe bei der Arbeit und versenden weniger E-Mails. Die Negativität beeinträchtigt dabei ihre Gesamtleistung.

Auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, steigt in diesem Kontext.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Harvard Business School

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