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27.11.2018

Hohe F+E-Ausgaben machen noch keinen Innovations-Champion

Hohe Investments reichen nicht, um die Innovationskraft zu fördern. Eine Umfrage hat jetzt ergeben, dass nicht unbedingt die Unternehmen als innovationsfreudig angesehen werden, die hohe F+E-Budgets haben.

Wie innovativ Unternehmen von außen wahrgenommen werden, steht nicht in direktem Zusammenhang mit den F+E-Budgets. Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen „Global Innovation 1000“-Studie von Strategy&, der Strategieberatung von PwC.

Die wahrgenommen innovativsten Unternehmen

Die Befragung internationaler F&E-Verantwortlicher ergab, dass im Jahr 2018 Apple vor Amazon und Alphabet als das innovativste Unternehmen weltweit gilt. Auf den Rängen vier bis zehn folgen Microsoft, Tesla, Samsung, Facebook, GE sowie die Neueinsteiger Intel und Netflix.

Diese als innovativ wahrgenommenen Unternehmen sind im Schnitt auch finanziell erfolgreicher als jene Konzerne, die am meisten in Forschung und Entwicklung stecken. So stiegen etwa die Einnahmen der zehn am innovativsten wahrgenommenen Unternehmen in den letzten fünf Jahren mit 49 Prozent stärker als die der Top 10 der Unternehmen mit den höchsten F&E-Ausgaben (37%).

Unternehmen mit den größten F+E-Budgets

Zum Vergleich: Amazon führt das internationale Ranking der Unternehmen mit den größten F&E-Budgets vor Alphabet an. Platz drei belegt Volkswagen. Auf Platz vier und fünf folgen mit Samsung und Intel zwei Firmen aus dem Bereich Computer und Elektronik.

Insgesamt sind die Ausgaben für F+E im Jahr 2018 auf ein Allzeithoch von 782 Mrd. US-Dollar geklettert. Allein deutsche Unternehmen erhöhen ihre Innovationsausgaben um 6,1% auf 53,9 Mrd. Euro. Global entfallen 22,5% der F&E-Ausgaben auf die Computer- und Elektronikbranche, 21,7% auf Healthcare-Unternehmen und 16% auf die Automobilbranche. Die mit 14,0% größte Forschungsintensität weist dagegen die Software- und Internetbranche vor Healthcare- (11,4%) sowie Computer- und Elektronikunternehmen (7,3%) auf.

Die Forschungsintensität (Anteil der F&E-Ausgaben am Gesamtumsatz) hält mit 4,5 Prozent das Rekordniveau von 2017.

Auch eine Frage der Unternehmenskultur

Fazit: Große Investments allein reichen nicht aus, um die Innovationskraft zu fördern. Was erfolgreiche Innovatoren eint, ist ihr strategischer Umgang mit Forschung und Entwicklung sowie die finanzielle Hebelwirkung, die sie damit erzielen.

Sie achten auf eine klare Abstimmung zwischen Innovations- und Unternehmensstrategie und verankern die Unterstützung für Zukunftsprogramme in der Unternehmenskultur. Das ist auch eine Führungsfrage, weshalb das Management eng an Innovationsprojekten beteiligt sein sollte. Hinzu kommt ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Endkonsumenten sowie die Fähigkeit zu harten Entscheidungen bei der Auswahl von Forschungsvorhaben – nur wer sich frühzeitig auf die richtigen Kernfelder fokussiert, bleibt langfristig erfolgreich

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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