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27.04.2016

Hoch im Kurs: Software-Ingenieure

Die deutschen Autohersteller werden in ihren F&E-Abteilungen bis 2020 tausende zusätzliche Ingenieure einstellen. Das zeigt eine Prognose der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC).

Der Bedarf an klassischen Autoentwicklern wie beispielsweise Maschinenbauern oder Fahrzeugtechnikern nimmt dabei ab. Gefragt sind stattdessen Softwareingenieure und IT-Spezialisten. „Wie praktisch jede Branche erfasst die digitale Revolution auch die Automobilindustrie. Diese Entwicklung spiegelt sich im Recruiting der F&E-Abteilungen. Wir gehen davon aus, dass es sich hier in den nächsten Jahren bei 60 Prozent aller neuen Stellen um IT-Jobs handeln wird“, sagt Felix Kuhnert, Leiter des Bereichs Automotive bei PwC in Deutschland.

Viel Elektronik und Software

Auf den ersten Blick vollzieht sich der technische Wandel in der Automobilindustrie weniger abrupt als in anderen Branchen. Das liegt der PwC-Prognose zufolge auch darin begründet, dass die Elektronik im Fahrzeugbau schon seit den 1990er-Jahren eine immer größere Rolle einnimmt. Trotzdem rechnet Kuhnert für die kommenden Jahre mit deutlichen Entwicklungssprüngen. So dürften bis 2020 über 90 Prozent aller Innovationen in der Automobilindustrie auf Elektronik und Software zurückzuführen sein.

Momentan beschäftigen die F&E-Abteilungen der deutschen Autobauer etwa 16.000 IT-Spezialisten. Am Ende des Jahrzehnts werden es 19.000 sein. Signifikant steigen dürfte im gleichen Zeitraum auch die Zahl der Elektrotechnikingenieure, nämlich von momentan knapp 27.000 auf dann gut 30.000.

Hohe Einstiegsgehälter

Schon jetzt lässt sich absehen, dass die Autobauer einfache Tätigkeiten ähnlich wie die klassischen IT-Konzerne nach Indien oder Osteuropa auslagern werden und global intensiv in IT-Zentren investieren. Die in Deutschland angesiedelten F&E-Abteilungen müssen sich laut Kuhnert bei ihrer Suche nach Fachkräfte an Standards gewöhnen, wie man sie bislang vor allem aus der IT-Branche kennt. Dazu zählten vergleichsweise hohe Einstiegsgehälter von 80.000 Euro und mehr ebenso wie die Forderung nach flachen Hierarchien oder hochflexiblen Arbeitszeiten.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

PricewaterhouseCoopers

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