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08.04.2019

Hälfte der Industrie-Computer von Cyberattacken betroffen

Industrie-Computer stehen verstärkt im Visier von Cyberkriminellen. So war im Jahr 2018 jeder zweite ICS-Computer von einer Cyberattacke betroffen. Drei Gefahrenquellen stechen dabei besonders hervor.

Ein neuer Kaspersky-Bericht zeigt, dass konventionelle Industrie-Computer verstärkt ins Visier von Cyberkriminellen geraten. So war im Jahr 2018 fast die Hälfte (47,2%) der ICS-Computer von einer Cyberattacke betroffen. ICS-Computer ist die Abkürzung von Internet Connection Sharing, mit ICS können alle Rechner eines LANs den Internetanschluss eines Windows-Rechners gemeinsam nutzen.

Mehr Angriffe auf Industrie-Computer

Damit haben die Angriffe deutlich zugenommen, denn im Vorjahr 2017 waren es noch 44 Prozent. Der Kaspersky-Report für die zweite Jahreshälfte 2018 zeigt die größten Gefahrenquellen für industrielle Computer:

  • das Internet (26 Prozent)
  • Wechseldatenträger (8 Prozent)
  • E-Mails (5 Prozent)

"Die meisten industriellen Computer werden nicht über einen zielgerichteten Angriff, sondern über weit verbreitete Malware infiziert – über Schädlinge, die versehentlich über das Internet, über Wechseldatenträger wie USB-Sticks oder auch E-Mails in industrielle Systeme gelangen“, erklärt Kirill Kruglov, Sicherheitsforscher bei Kaspersky Lab ICS CERT. „Die Tatsache, dass die Angriffe aufgrund fehlender Cybersicherheitshygiene der eigenen Mitarbeiter erfolgreich sind, zeigt, dass ein Großteil der Angriffe durch Schulung und Sensibilisierung der Belegschaft verhindert werden kann.“

Schwachstellen in industriellen Systemen

Die ICS-CERT-Experten von Kaspersky Lab untersuchten industrielle und IIoT/IoT-Systeme zudem auf Schwachstellen. Im Jahr 2018 wurden 61 Schwachstellen gefunden, wovon 29 von den Herstellern beseitigt wurden.

Diese fanden sich in Drittanbieter-Software (17), Fahrzeug-Software (15), PLC-Entwicklungsumgebungen (14), in IIoT (10) sowie in HMI (Human-Machine-Interface; 5).

Cyberangriff auf Norsk Hydro

Erst im März 2019 hat der norwegische Aluminium-Konzern Norsk Hydro bekannt gegeben, dass das Unternehmen von Cyberkriminellen erpresst wurde. Europäische Produktionsstätten wurden durch einen Trojaner lahmgelegt. Doch Norsk Hydro konnte sich aus eigener Kraft mithilfe von Backups helfen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Kaspersky/Norsk Hydro

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