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02.08.2001

Grünes Licht für den Kfz-Online-Marktplatz Covisint

Die Europäische Kommission hat die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Covisint durch Ford, DaimlerChrysler, General Motors, Renault und Nissan genehmigt. Covisint soll als elektronischer B2B-Marktplatz ("Business-to-Business") für Unternehmen der Automobilindustrie tätig sein. Das Joint Venture hat nach Feststellung der Kommission keine Einschränkung des Wettbewerbs zur Folge. DaimlerChrysler, General Motors, Renault und Nissan sind Großunternehmen der Automobilindustrie. Nach Anmeldung der Kooperationsvereinbarungen bei der Kommission im Januar 2001 hat sich noch PSA Peugeot Citroën dem Projekt angeschlossen. Das Covisint-Projekt ist kein Zusammenschluss, da die Gründerunternehmen das neue Unternehmen weder allein noch gemeinsam kontrollieren werden. Covisint soll als Online-Marktplatz für die Beschaffung in der Kfz-Industrie, für die Zusammenarbeit bei der Produktentwicklung und für das Management der Zulieferketten eingesetzt werden. Auf diese Weise sollen Kosten reduziert und die Effizienz in der Zulieferkette gesteigert werden. In erster Linie soll Covisint die Nachfrage der großen Kfz-Hersteller und Lieferanten bedienen. Viele große Zulieferer haben ebenfalls ihre Absicht bekundet, Covisint nutzen zu wollen.

Von B2B-Marktplätze wird erwartet, dass sie den Markt transparenter machen und auf diese Weise dazu beitragen, mehr Unternehmen miteinander in Kontakt zu bringen und Märkte zu integrieren. Auch dürften sie die Markteffizienz durch Verringerung des Such- und Informationsaufwands erhöhen und die Bestandskontrolle verbessern, was sich letztlich in niedrigeren Preisen für den Endverbraucher niederschlägt. Dass eine Harmonisierung am europäischen Markt dringend notwendig ist, geht aus einem Bericht der Europäischen Kommission zur unterschiedlichen Preisgestaltung bei Neufahrzeugen hervor. Demnach sollen die Preisunterschiede in der EU erheblich sein, Deutschland und Österreich gehören bei einer Vielzahl von Modellen zu den teuersten Märkten.

Negative Wettbewerbsstörungen könnten entstehen, wenn bestimmte Nutzergruppen diskriminiert und vom Markt ausgeschlossen werden, wenn Nutzer Zugang zu marktsensitiven Informationen erhalten und oder diese austauschen, wenn sich Käufer oder Verkäufer zusammentun, um ihre Bestellungen bzw. Angebote wettbewerbswidrig zu bündeln.

Nach eingehender Untersuchung gelangte die Kommission jedoch zu dem Schluss, dass die angemeldeten Vereinbarungen angemessene Klauseln enthalten, um diese potenziellen Wettbewerbsstörungen auszuschließen.

Quelle: Europäische Kommission


Petra Weber, QM-InfoCenter-Redaktion
newsredaktion <AT> qm-infocenter.de

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