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04.06.2018

Große Qualitätsunterschiede zwischen Pflegeheimen

Bei der Gesundheitsversorgung in Pflegeheimen gibt es laut einer Studie erhebliche Qualitätsunterschiede. Problematisch sind u.a. zu viele wund gelegene Patienten, längere Verordnungen kritischer Medikamente und häufige Krankenhaus-Einweisungen. Das ergab eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

Für die Qualitätsmessung wurden anonymisierte Abrechnungsdaten zu 232.000 AOK-Versicherten aus 5.600 Pflegeheimen aus dem Jahr 2015 ausgewertet. Dies entspricht demnach etwa der Hälfte der deutschen Heime und knapp einem Drittel der stationär Pflegebedürftigen über 60 Jahre.

Bei Druckgeschwüren, die besonders Bettlägerige bekommen können, gab es demnach im auffälligsten Viertel der Heime jährlich zwölf neue Fälle pro 100 Bewohner. Beim besten Viertel waren es dagegen nur bis zu vier Fälle. Diese großen Unterschiede seien auffällig, auch wenn es in manchen Einrichtungen mehr Risikopatienten gebe. Dort seien bessere Vorkehrungen nötig, um ein Wundliegen zu vermeiden.

Mehr Transparenz in die Versorgung

Notwendig sei gemäß Studie noch mehr Transparenz über die tatsächliche Versorgung von Pflegepatienten. Wie schon bei Kliniken üblich, sollten dafür auch in der Pflege Daten einfließen, die routinemäßig bei den Krankenkassen erhoben werden. Ob Pflegekräfte, Heimleitungen oder Ärzte verantwortlich sind, sei zunächst nachrangig. Defizite hingen mit vielen Gründen zusammen und seien auch über Berufsgruppen hinweg zu sehen, heißt es in der Studie.

Bessere Pflege ist Regierungsziel

Grundlegende Verbesserungen in der Pflege gehören zu den zentralen Zielen der neuen Bundesregierung. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat ein Milliardenpaket für mehr neue Stellen und bessere Arbeitsbedingungen vorgestellt, das den Personalnotstand lindern soll. Ein Kernpunkt ist, in der Altenpflege 13.000 zusätzliche Stellen zu schaffen - im Koalitionsvertrag waren noch 8.000 genannt.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz bezeichnete es als «himmelschreiendes Unrecht», dass Pflegemängel zwar gezählt würden, aber weder die Krankenkassen noch der Gesundheitsminister etwas dagegen unternähmen. «Weiterhin spielt die Qualität keine Rolle.
Gezahlt wird, egal ob die Pflege gut oder schlecht ist. Leidtragende sind die hunderttausende, pflegebedürftige Menschen. Das ist Körperverletzung», sagte Vorstand Eugen Brysch.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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