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19.06.2013

Evolution des Qualitätsmanagements

Waren Mitarbeiter einer QM-Abteilung früher hauptsächlich für die Beschwerdeaufnahme zuständig, wird das Qualitätsmanagement heute verstärkt in den Produktionsprozess einbezogen. Die Unternehmensberatung Arthur D. Little unterscheidet drei Stufen in der Entwicklung des Qualitätsmanagements:


Stufe 1: Grundsicherheit: Alle Unternehmen mit QM-Abteilungen haben diese Stufe fest in ihre Arbeit integriert. Möglichst wenig Ausschussware und die Reduzierung von Beschwerden sind fest definierte Ziele. Von Nachteil ist dabei, dass betroffene Mitarbeiter erst am Ende eines Produktionsprozesses eingesetzt werden, auf vorgelagerte Produktionsstufen jedoch keinen Einfluss haben.

Stufe 2: Ermächtigung der gesamten Organisation: Die meisten Unternehmen binden ihre QM-Mitarbeiter in einem ganzheitlicheren Sinn ein. Das wertschöpfende Potenzial der Qualitätsmanagementabteilung soll den gesamten Geschäftsablauf unterstützen. Die Idee von einem dezentralisierten Qualitätsmanagement, das fast schon als unabhängige Organisation agiert, wird aufgehoben.

Stufe 3: Steigerung der Kundenbegeisterung: Das Qualitätsmanagement stellt sich neu auf als zentraler Vermittler zwischen Marketing und Vertrieb, Produktion sowie Forschung und Entwicklung. Damit soll sichergestellt werden, dass Produkt und Service eines Unternehmens die Kundenerwartungen nicht nur erfüllen, sondern übertreffen.

Der dritte Punkt wird in Zeiten, in denen Reklamationen über Qualitätsmängel seitens der Kunden vor allem durch die neuen Medien rasant verbreitet werden, immer wichtiger. Die Idee dahinter ist, dass das Qualitätsmanagement als Schlüsselpartner über die gesamte Wertschöpfungskette eines Produktes hinweg fungiert. Das fängt damit an, dass Bedürfnisse und Wünsche von Kunden abgefragt werden, um sie bei der Entwicklung neuer Produkte zu berücksichtigen.

Qualitätsmanagement bedient ein weites Feld

Die Aufgaben im QM reichen heute von der Entwicklung und Bedürfnisabfrage, über die Herstellung bis hin zu Endabnahme und Evaluation, den früheren Arbeitsschwerpunkten der QM-Abteilungen.

Um das eigene Qualitätsmanagement entsprechend auszubauen, müssen sich Unternehmensführungen einige grundsätzliche Fragen stellen: Wohin will man mit einem Produkt? Wie kann das Qualitätsmanagement das Geschäft unterstützen und als Partner eingebunden werden? Welchen Nutzen kann man für den Produktionsprozess aus den Kompetenzen des Qualitätsmanagements ziehen?

Vor diesem Hintergrund ist das Qualitätsmanagement nicht länger überprüfende Instanz am Ende der Wertschöpfungskette. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass QM zu einem strategisch wichtigen Businesspartner herangewachsen ist.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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3 Kommentare
  • 09.08.2013 von Qualität außerhalb des Qualitätsmanagements

    Bei einigen Unternehmen findet QS heute in der Produktion selbst statt und der Qualitätssicherungsbeauftragte ist dem Produktionsleiter unterstellt. Er wird als "einer der unseren" wahrgenommen und nicht als externer Nörgler. Das ist gut. Bei vielen Unternehmen etwas unterentwickelt ist das gleiche Prinzip allerdings bei der Qualitätsplanung in der Entwicklung. Die kreative Energie von genialen Entwicklern in solche Strukturen zu lenken, dass die Qualitätsanforderungen des Markts getroffen werden, das muss das Ziel der QP sein. Ob innerhalb oder außerhalb der Entwicklung hängt letzlich davon ab, wo sie das meiste bewegen kann. Dass der enge Kontakt der Qualität zum Kunden als Ideengeber unerlässlich ist, liegt nahe, denn der Arzt schaut sich den Patienten auch direkt in der Sprechstunde an und macht keine Onlinediagnose per E-Mail.

  • 28.06.2013 von Entwickelt sich das QM-System weiter

    Aus Sicht der Beratung kann ich nur bestätigen, immer mehr Unternehmen verlagern die Aufgaben des QMB (BoL) hin zu externen Mitarbeitern. Zum einen sicherlich von Vorteil, die Unternehmensleitung reagiert auf die Vorschläge von Aussenstehenden schneller und aktiver, der Nachteil den ich dabei sehe, der KVP Prozess wird nach aussen gegeben und ist dann sehr stark von der Identifikation des Externen mit dem Unternehmen abhängig.

  • 27.06.2013 von Kundenservice im Aussendienst

    Ich wusste gar nicht, dass "Qualitätsmitarbeiter" im Aussendienst tätig sind und sich um den technischen Service und die Anwenderprobleme vor Ort bei den Kunden kümmern.

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