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28.01.2020

Euorpäischer Datenschutztag: Auskünfte zur Datenverarbeitung oft mangelhaft

Welche meiner Daten haben Unternehmen oder Behörden eigentlich gespeichert? Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen und reichen ein Auskunftsersuchen nach DSGVO ein. Doch viele Unternehmen sind unvorbereitet und geben Auskünfte zu spät, unverständlich oder unvollständig

Entsprechend DSGVO (Artikel 15, Absatz 1) haben betroffene Personen das Recht, von verantwortlichen Unternehmen oder Behörden zu erfahren, ob diese Daten zur eigenen Person verarbeiten. Ist das der Fall, dann hat der Antragsteller grundsätzlich ein Recht auf Auskunft über diese Daten.

Auskünfte kaum zufriedenstellend

Rund jeder fünfte Deutsche (21,2 Prozent) hat bereits solch ein Auskunftsersuchen gestellt, zeigt eine aktuelle bevölkerungsrepräsentative Umfrage des eco – Verbands der Internetwirtschaft e. V. in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey.

Mit der Antwort zufrieden war jedoch nur jeder Dritte (35 Prozent). Probleme gab es etwa, weil die Verantwortlichen die Auskünfte zu spät (28,3 Prozent), unvollständig (17 Prozent), unverständlich (15,6 Prozent) oder gar nicht abgaben (8,8 Prozent).

Auf die Form kommt es an

Drei Punkte sollten Unternehmen bei der Beantwortung von Datenauskunftsanfragen berücksichtigen: Die Auskunft muss pünktlich, vollständig und verständlich gegeben werden. Die Auskunft ist gemäß Artikel 12 DSGVO in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache zu übermitteln

Vier-Wochen-Frist ist bindend

Abwarten und aussitzen kann eine Geldbuße zur Folge haben. Zieht die einmonatige Frist für die Beantwortung eines Auskunftsersuchens vorüber, hat der Antragsteller immer das Recht, weitere Schritte gegen das Unternehmen einzuleiten. Dazu zählt beispielsweise eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde.

Darüber hinaus haben Betroffene die Möglichkeit, die datenverarbeitende Stelle vor einem Zivilgericht in Anspruch zu nehmen. Auch wenn ein Gericht feststellt, dass die Informationen, welche verarbeitet wurden, nicht vollständig zur Verfügung gestellt wurden, liegt ein grober Verstoß gegen Art. 15 DSGVO vor.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

eco – Verband der Internetwirtschaft

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