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25.04.2017

Ersetzen Smart Devices die Qualitätsmanager?

Die Digitalisierung verändert das Arbeitsumfeld der Qualitätsmanager. Aber macht sie sie womöglich auch überflüssig? Dieser Frage gingen die Teilnehmer des Fachkongresses „Qualität 2017“ von Management Circle nach. Die Veranstaltung stand unter fachlicher Leitung von Prof. Robert Schmitt, Direktor des Fraunhofer IPT und des WZL an der RWTH Aachen.

Robert Schmitt führte wieder durch die Fachtagung © Management Circle

Beim Playstation-Spiel Fifa werden die aktuellen Spiel- und Performancedaten von Fußballern direkt in das Spiel integriert, erklärte Prof. Schmitt zu Beginn der Veranstaltung und folgerte. „Das sollte doch auch in der Produktion möglich sein.“ Die notwendigen Daten seien bei vielen Unternehmen bereits vorhanden und müssten nur richtig ausgewertet werden. Allerdings sei nicht die Datenmenge entscheidend, sondern ihre Qualität.

Mitarbeiter könnten mit Smart Devices ausgestattet werden, über die sie direkt mit den Maschinen kommunizieren, so Schmitt. Auf diese Weise würde jeder zum Qualitätsmanager, auch wenn er vielleicht mit den Qualitätsmethoden nicht vertraut wäre: Die komplexen Probleme einer smarten Produktion mit hoher Variantenvielfalt sei mit heutigen Methoden ohnehin kaum mehr zu bewältigen. Die Berufsbilder im Bereich Qualität werden sich ändern, glaubt Schmitt.

Künstliche Intelligenz bedient schon heute Kunden

Barbara Koch von IBM beschrieb, wie mit künstlicher Intelligenz schon heute Kundenanfragen bearbeitet werden. © Management Circle

Ein konkretes Beispiel dafür, wie Kundenanfragen von künstlicher Intelligenz bearbeitet werden, zeigte Barbara Koch. IBM Watson ist eine Kommunikationssoftware, mit der die Versicherungskammer Bayern schon heute Kundenbeschwerden der Versicherungsnehmer kategorisiert und priorisiert. Auch wenn es sich bei dem Anwender dieser Technologie um ein Dienstleistungsunternehmen handelt, ist die Tendenz doch eindeutig .

Messen und Prüfen wird volldigital

Im Bereich der Qualitätssicherung kommen ebenfalls Veränderungen auf die Mitarbeiter zu. „Ingenieure sind zum Messen nicht mehr erforderlich“, erklärt Andrzej Grzesiak, Leiter Metrology Systems bei Zeiss Industrial Metrology. Die Messtechnik müsse vollständig digitalisiert werden und die Datenerfassung weit über das Werkstück hinausgehen. Daten aus dem Messraum, von Geräten, Nutzern und über Umgebungszustände müssten korreliert werden. Diese Integration der Messtechnik in den Produktionsablauf erfordere neue Automatisierungskonzepte: „Die Robotik macht auch vor der Prozesstechnik nicht halt“, so Grzesiak.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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  • ©Hans-Rudolf Schulz – Management Circle

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