nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
20.12.2019

EMAS: Erster Schritt in Richtung Nachhaltigkeitsmanagementsystem

Am 12.12.2019 wurde das Umweltauditgesetz an die Novellierungen der EMAS-Verordnung angepasst. Umweltgutachter sollen sich nun dahin qualifizieren, Aspekte der nachhaltigen Unternehmensführung zu prüfen, die im Zusammenhang mit dem Umweltmanagementsystem relevant sind. Damit Umweltgutachter ausreichend auf diese Aufgabe vorbereitet sind, hat der Umweltgutachterausschuss die UAG-Fachkunderichtlinie aktualisiert.

Das Umweltauditgesetz (UAG) verankert die Anforderungen der europäischen Verordnung Nr. 1221/2009 von 2009 „über die freiwillige Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung“ (sog. EMAS-Verordnung) im deutschen Recht.

Darin werden u.a. die Zulassung und Aufsicht von Umweltgutachter/innen und die Registrierung von EMAS-Organisationen geregelt. Um die Novellierungen der EMAS-Verordnung aus den Jahren 2017 und 2018 auf das UAG zu übertragen, wurde dieses am 12.12.2019 entsprechend angepasst. Die Änderungen treten am 01.01.2020 in Kraft und umfassen folgende wesentliche Punkte.

Anpassung des UAG an EMAS-Verordnung 2017

Zu den 2017 vorgenommenen wesentlichen Anpassungen der EMAS-Verordnung zählt unter anderem die Bestimmung des Kontextes der Organisation. Organisationen, die EMAS einführen, müssen sich mit relevanten Umweltzuständen wie Klima, Luftqualität, Wasserqualität, Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen oder biologischer Vielfalt, befassen.

Mit der Novellierung können über den Kontextbezug auch sonstige Umstände, z. B. kultureller, sozialer oder behördlicher Art, bzw. interne Bedingungen, wie etwa die strategische Ausrichtung, vorhandenes Wissen im Unternehmen, kulturelle Vielfalt oder die Altersstruktur im Unternehmen im Rahmen der Umweltprüfung und weiterführend im Umweltmanagementsystem berücksichtigt werden

Anpassung des UAG an EMAS-Verordnung 2018

Die Novellierung des Jahres 2018 betrifft vor allem die Umwelterklärung gemäß Anhang IV. Mit Blick auf den Kontext wurde die Option eröffnet, dass Organisationen der Umwelterklärung zusätzliche sachdienliche Informationen im Zusammenhang mit ihren Tätigkeiten, Produkten und Dienstleistungen oder mit der Einhaltung spezifischer Anforderungen beifügen können.

Dabei wird besonders darauf hingewiesen, dass sämtliche Angaben in der Umwelterklärung durch Umweltgutachter/innen validiert werden müssen. Spätestens ab dem 9. Januar 2020 müssen EMAS-registrierte Organisationen die modifizierten Vorgaben des Anhangs IV beachten.

Ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeitsmanagement

Macht ein Unternehmen von der Option in der EMAS-Verordnung Gebrauch, sonstige externe und interne Bedingungen mit zu betrachten, ist es Aufgabe der Umweltgutachter/innen, auch diese Aspekte bezüglich Einführung, Verwirklichung und Aufrechterhaltung innerhalb des Umweltmanagementsystems mit zu überprüfen.

Kulturelle, soziale, politische, gesetzliche, behördliche, finanzielle, technologische, ökonomische, natürliche und wettbewerbliche Aspekte sowie die strategische Ausrichtung, Kultur und Fähigkeiten eines Unternehmens fallen dann in den Prüfkatalog der Umweltgutachter/innen. Deshalb wird mit der Novelle des Umweltauditgesetzes vom 12. Dezember 2019 deren Qualifikation auf die Grundlagen einer nachhaltigen Unternehmensführung hin erweitert.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

UGA - Umweltgutachterausschuss beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!