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03.03.2016

Umweltsünde: Elektrogeräte immer kürzer genutzt

Ob Waschmaschine, Smartphone oder Fernseher: Die meisten elektronischen Geräte werden immer kürzer genutzt. Das zeigt eine neue Studie des Öko-Institut e.V. und der Universität Bonn im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA).

Viele Elekrogeräte werden ausrangiert, obwohl sie noch funktionstüchtig sind. Im Bereich der Unterhaltungselektronik und Informationstechnik sind Technologiesprünge und der Wunsch nach einem neuen Gerät häufig Auslöser für den Neukauf. Ein Drittel der Befragten gibt an, dass auch bei Haushaltsgroßgeräten wie Kühlschränken der Wunsch nach einem besseren Gerät ausschlaggebend für die Neuanschaffung war.

Gleichzeitig stieg auch der Anteil der Haushaltsgroßgeräte, die aufgrund eines Defekts bereits innerhalb der ersten fünf Jahre ersetzt wurden, von 3,5 Prozent im Jahr 2004 auf 8,3 Prozent im Jahr 2013. Rund ein Drittel der Befragten gibt an, unzufrieden mit der Lebensdauer der Produkte zu sein.

Obsoleszenz nicht nachweisbar

Eine gezielte kurze Produktlebensdauer, die die Hersteller mittels eingebauter Mängel erzeugen – die sogenannte geplante Obsoleszenz – kann in der aktuellen Studie nicht nachgewiesen werden. Hersteller kalkulieren mit einer bestimmten Produktlebensdauer, die sich auch nach Zielgruppen, Einsatzbereichen und Produktzyklen richtet. Im Bereich der Fernsehgeräte beispielsweise werden von den Verbraucherinnen und Verbrauchern innerhalb eines Jahres neue Entwicklungen erwartet. Dieser kurze Innovationszyklus kann zu Lasten der Qualität gehen. Manche Geräte werden nur noch auf bekannte Schwachstellen und nicht mehr umfassend getestet. So lässt sich die Testzeit von mehreren Monaten auf wenige Wochen reduzieren.

Ältere Geräte schonen Umwelt

Unter ökologischen Gesichtspunkten sind die kürzeren Nutzungsdauern nicht hinnehmbar. In allen untersuchten Produktgruppen belasten die kurzlebigen Produkte unsere Umwelt deutlich stärker als Geräte mit langer Nutzungsdauer. Beispiel Waschmaschine: Im Vergleich liegen Energieaufwand und Treibhausgaspotenzial bezogen auf den gesamten Lebensweg bei einer fünfjährigen Maschine um rund 40 Prozent höher als bei einem 20-jährigen Gerät. Dabei ist eine mögliche bessere Energieeffizienz schon berücksichtigt.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Umweltbundesamt

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