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13.11.2017

VUCA-Arbeitswelt macht krank

Dass die derzeitige Unternehmenswelt veränderungsintensiv ist, zeigt die Umfrage deutlich. Die Hälfte der befragten Unternehmen gaben an, in den letzten drei Jahren mehr als drei Change-Prozesse durchlaufen zu haben, bei einem Drittel waren es mindestens zwei. Hauptgründe sind die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Kosteneinsparungen, zunehmender Wettbewerbsdruck, Änderung der Geschäftsfelder und Stellenabbau.

VUCA steht für volatil, ungewiss, komplex und mehrdeutig und beschreibt eine dynamische, veränderungsintensive Welt. Wenig überraschend erleben daher alle Befragten ihre Arbeitswelt als VUCA und bestätigen, dass sich das Arbeitsumfeld immer schneller verändert.

Das erschwert langfristige Planungen, sagen 90% der Befragten. 57% haben zusätzlich Schwierigkeiten, die derzeitigen Veränderungen überhaupt noch nachvollziehen und verstehen zu können.

Der Mensch ist nicht im Fokus

Der HR Future Trend offenbart, dass Menschen im Veränderungsprozess nur bedingt begleitet werden. 57% der Führungskräfte erhalten eine gezielte Begleitung im Rahmen von Change-Prozessen, bei den Mitarbeitenden sind es etwas mehr als ein Drittel.

In dem Moment, wo Unternehmen nicht durch Weiterbildung in die aktive Begleitung der Mitarbeitenden bei Change-Prozessen investieren, sinkt der Handlungsspielraum eines jeden einzelnen. Anstatt den Change zu befürworten, stehen Mitarbeitende und Führungskräfte Change-Prozessen ambivalent gegenüber.

Veränderungsunwillige Mitarbeiter bekommen Stress

Auch das bestätigt die Umfrage. Mit 90% ist die Gruppe der veränderungsunwilligen Mitarbeiter erschreckend hoch. Zusätzlich begegnen die Mitarbeitenden – so gaben die Unternehmen an – den Veränderungen in den Unternehmen eher mit einer abwartenden Haltung (80%), mit Unsicherheit (77%) oder mit Angst (20%). Nur 33% reagieren neugierig bzw. mit Vorfreude (3%).

Durch ein dauerhaftes Gefühl von Unsicherheit, Angst oder auch durch eine abwartende Haltung, sind die Mitarbeitenden nicht mehr in der Lage, ihre Kompetenzen sinnstiftend und zielfördernd einzusetzen. Das sorgt dauerhaft für Stress.

Stress- und Belastungspegel nimmt zu

50% der Unternehmen gaben an, dass der Stress- und Belastungspegel in den Unternehmen in den letzten drei Jahren gestiegen ist, bei 37% ist dieser deutlich gestiegen und bei 13% auf einem hohen Niveau gleich geblieben. Keines der befragten Unternehmen gab an, dass der Stress- und Belastungspegel auf einem niedrigen Niveau gleich geblieben bzw. gesunken ist.

Krankenstände steigen

Bei 77% der Unternehmen sind gleichzeitig in den letzten drei Jahren die Krankenstände gestiegen bzw. auf einem hohen Niveau gleich geblieben. Außerdem gaben 70% der befragten Unternehmen an, dass die Anforderungen an die Mitarbeitenden steigen.

53% sehen als große Zukunftsherausforderung die zunehmende Überforderung von Führungskräften. Und 77 % stimmen der Aussage zu, dass die Stressresistenz der Mitarbeitenden zukünftig höher sein muss, um weniger planbare Arbeiten durchführen zu können.

Probleme mit der VUCA-Welt

Eine VUCA-Welt verlangt Anpassung im Akkord. Doch die Unternehmen tun relativ wenig, um Flexibilität und Agilität zu erleichtern und Change-Prozesse pro-aktiv zu begleiten.

Zwar flexibilisieren 67% der befragten Unternehmen Arbeitszeiten, doch an Cloud- und Crowdworking-lösungen arbeiten nur 37%, mobile und selbstbestimmte Arbeit ermöglichen nur 33%, nur 3% gaben an, aktiv Hierarchien abzubauen und kein einziges Unternehmen stimmte der Aussage zu „Wir überwinden in unserm Unternehmen Status-Denken“.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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