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19.04.2018

Digitalisierung und künstliche Intelligenz: Industrie rechnet mit schnellerem Wandel

85 Prozent der Verantwortlichen aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau sowie der Luftfahrt- und Verteidigungsbranche gehen davon aus, dass technologische Durchbrüche wie künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge und datenbasierte Geschäftsmodelle ihr Unternehmen komplett verändern werden. Und zwar schneller als gedacht.

Drei von vier Verantwortlichen nennen die Geschwindigkeit des Wandels als wesentlichen Faktor. Fast jeder Zweite hält auch das Ausmaß der Veränderung für noch nie dagewesen. Gleichzeitig fühlen sich die traditionellen Unternehmen schlecht auf den Wandel vorbereitet – vor allen wenn es darum geht, neue digitale Geschäftsmodelle aufzubauen und die dafür notwendigen Talente zu gewinnen. Dies sind die zentralen Ergebnisse der Befragung „Disruptive forces in the industrial sector – a global executive survey“ von McKinsey & Company.

Mittelmäßiges Smartphone schneller als früher der Supercomputer

„Natürlich gab es auch früher Entwicklungssprünge in der Industrie. Doch diesmal verändert sich nicht nur die Technologie, sondern für alle Unternehmen auch das fundamentale Geschäftsmodell“, sagt Thomas Baumgartner, Leiter der europäischen Beratung für Industrieunternehmen bei McKinsey.

47 Prozent der Firmen erwarten beispielsweise, dass neue Abrechnungsmodelle wie das Bezahlen je Benutzung (pay per use) in Zukunft viel stärker eingesetzt werden. Neun von zehn Unternehmen gehen davon aus, dass in ihren Markt neue Wettbewerber eindringen– zum Beispiel aus der Digitalindustrie, Start-ups oder aus China.

Dennoch gibt es auch viel Optimismus: Jedes zweite Unternehmen rechnet für die Gesamtindustrie mit steigenden Umsätzen. Baumgartner: „Noch ist unklar, ob sich die traditionellen Unternehmen diese zusätzlichen Umsätze sichern werden oder die neuen Wettbewerber.“

Drei grundlegende Technologiesprünge treiben die Veränderung voran

  1. Mehr Daten, die wirtschaftlich genutzt werden können. 90 Prozent aller gespeicherten Daten wurden in den letzten zwei Jahren erzeugt.
  2. Zweitens hat die Rechengeschwindigkeit der Computer exponentiell zugenommen: Ein heutiges Mittelklasse-Smartphone ist zehnmal schneller als der Supercomputer, der 1997 erstmals einen Schachweltmeister schlug.
  3. Drittens vernetzt sich die Welt immer stärker: 20 Milliarden Geräte hängen nun am Internet, jeden Tag kommen 50 Millionen hinzu.

Daraus entstehen in schneller Folge Innovationen: In der Automobilindustrie werden mit Mobilitätsdienstleistungen beispielsweise heute 30 Mrd. US-Dollar umgesetzt, 2025 werden es fast 400 Mrd. sein. Der Markt für Cybersecurity-Anwendungen wird sich von heute 96 Mrd. US-Dollar auf 210 Mrd. US-Dollar in den kommenden sieben Jahren mehr als verdoppeln, so McKinsey.

Daher rechnet mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen damit, zwischen 10 und 30 Prozent ihrer Budgets umschichten zu müssen; ein Drittel wird sogar mehr als 30 Prozent neu verteilen. Im langfristigen Durchschnitt haben Firmen nur 6 bis 10 Prozent ihrer Budgets jährlich umgeschichtet.

Auch Arbeitsplätze verändern sich radikal

58 Prozent der Unternehmen rechnen damit, dass 10 bis 30 Prozent der Arbeitsplätze sich verändern werden – durch neue Aufgabe oder den Wegfall einzelner Tätigkeiten; ein Drittel geht von mehr als 30 Prozent betroffenen Mitarbeitern aus. Allein in den USA werden für die Software in Autos bis zu 100.000 zusätzliche Experten benötigt.

Sechs von zehn Unternehmen haben bereits Umbauprogramme angestoßen; ein Drittel geht den Wandel durch die Gründung von Startups an. „Die Schnelligkeit und das Ausmaß des Wandels erfordern einen mutigen Umbau“, sagt Thomas Baumgartner. „Einzelne Pilotprojekte und die Gründung von Startups oder Inkubatoren können helfen, die Veränderung anzuschieben. Doch für den langfristigen Erfolg muss der Umbau ‚at scale‘, also im großen Maßstab, erfolgen.“

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

McKinsey

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