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29.09.2017

Digitalisierung kann zu Burnout führen

Digitalisierung nimmt Vorgesetzte in eine größere Verantwortung, die Belastungen für ihre Mitarbeiter auszugleichen, die der Wandel zu Industrie 4.0 mit sich bringt. Diesen Schluss ziehen die Barmer-Krankenkasse und die Universität Sankt Gallen in einer gemeinsamen Studie.

Besonders jüngere Berufstätige sowie Arbeitnehmer in IT- und naturwissenschaftlichen Berufen fühlen sich durch die Digitalisierung unter Druck. Sie müssen mehr Aufgaben bewältigen, schneller arbeiten und sich kontinuierlich fortbilden, um der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden. Zudem ist die Angst, durch die Digitalisierung den Job zu verlieren, in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen am größten, so eines der Ergebnisse der Studie.

Reagieren Unternehmen auf diese Belastungen nicht, kommt sie dies oft teuer zu stehen. „Denn Erkrankungen der Psyche führen meist zu langen Fehlzeiten“, erklärt Iris Dohmen, Betriebspsychologin beim TÜV Rheinland. Daher sei es wichtig, Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und vorzubeugen.

Chancen der Digitalisierung zum Wohle der Beschäftigten nutzen

Neben höheren Anforderungen durch das zunehmende Arbeitstempo und komplexere Aufgaben bietet die Digitalisierung Arbeitnehmern jedoch auch Chancen. In einigen Branchen wird beispielsweise die Arbeitszeit zunehmend flexibel gestaltet und Mitarbeiter können ganz oder zeitweise von Zuhause arbeiten.

Nutzen Unternehmen diese Spielräume, kann das die Belastung der Arbeitnehmer zumindest zum Teil kompensieren. Ohne Ausgleich begünstigen das erhöhte Arbeitstempo und die Informationsflut die emotionale Erschöpfung sowie das Gefühl des Ausgebranntseins.

Qualität der Führungskräfte beeinflusst Mitarbeitergesundheit maßgeblich

Auch eine schlechte Beziehung zum Vorgesetzten führt dazu, dass Arbeitnehmer trotz gesundheitlicher Probleme zur Arbeit gehen. Ein gutes Verhältnis zur Führungskraft hingegen beugt diesem für das Unternehmen und die Betroffenen gleichermaßen schädlichen Verhalten vor.

„Ein gesunder Führungsstil gewinnt an Bedeutung. Denn Führungskräfte prägen mit ihrem Verhalten die Unternehmenskultur“, weiß Psychologin Dohmen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Barmer Krankenkasse

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