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15.08.2017

Digitalisierung im Mittelstand könnte 126 Mrd. Euro bringen

Würde sich der Mittelstand digitalisieren, wäre bis 2025 eine zusätzliche Wertschöpfung von 126 Mrd. Euro möglich. Zwar sehen sich 61 Prozent der Mittelständler gut vorbereitet, doch nur jeder Zweite wertet Digitalisierung als Chance. Bislang ist der Fachkräftemangel das größte Problem.

Ein digitalisierter Mittelstand entspricht einer zusätzlichen Wertschöpfung von 126 Milliarden Euro. Im Branchenvergleich liegen die größten Potenziale in der Informations- und Kommunikationstechnologie (17,2 Mrd. Euro), in der Metall- und Elektroindustrie (15,1 Mrd. Euro) und im Groß- und Außenhandel (14,4 Mrd. Euro). Allerdings wertet derzeit nur jeder zweite Mittelständler in Deutschland die Digitalisierung überhaupt als Chance, obwohl sich 61 Prozent der befragten Unternehmen für die Digitalisierung gut vorbereitet sehen, womit allerdings meist nur die reine IT–Perspektive gemeint ist. Dies geht aus der neuen Studie "Die Digitalisierung des deutschen Mittelstands" der Unternehmensberatung McKinsey hervor.

Mittelstand bewertet Digitalisierung noch als reines IT-Phänomen

Der deutsche Mittelstand steht aktuell für 18% der Beschäftigung und 30% des Umsatzes in Deutschland. Das Thema ist im Mittelstand ganz klar angekommen – allerdings sehen viele Unternehmen die Digitalisierung immer noch als IT-Phänomen und reines Mittel zur Produktivitätsverbesserung, so die Studie. Dabei sei das Thema umfassender; es gelte auch, neue Geschäftsfelder zu erschließen, die Geschäftsarchitektur anzupassen, die Kultur im Unternehmen zu erneuern und so konkurrenzfähig zu bleiben.

Vorteile von KMU für die Digitalisierung

Der Mittelstand kann für die digitale Transformation auf seinen traditionellen Stärken aufbauen, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Die starke Rolle der Eigentümer im Mittelstand kann bei der Digitalisierung ein Vorteil sein, wenn dadurch Entscheidungen schnell getroffen und umgesetzt werden. Zudem seien die langfristige Orientierung und der Pioniergeist vieler deutscher Mittelständler auch bei der Digitalisierung ein echter Mehrwert.

Als weiteres Plus identifiziert die Untersuchung die geringere Größe von Mittelständlern, die einen aktiveren Austausch zwischen verschiedenen Funktionen des Unternehmens erlaube. Viele Mittelständler sind in ihrer Heimatregion verwurzelt und pflegen enge Beziehungen zu Kunden und Lieferanten. Dies erleichtere es, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und sich in Netzwerken zusammenzuschließen – für die Digitalisierung ein klarer Vorteil.

Fachkräftemangel vor allem in ländlichen Regionen

Allerdings haben viele Mittelständler mit Standorten in kleineren Städten Probleme, die notwendigen Fachkräfte wie Datenanalysten, Softwareentwickler oder Designer anzulocken. Bei Mittelständlern, die in Städten mit weniger als 300.000 Einwohnern ihren Hauptsitz haben, nennen fast die Hälfte den weniger attraktiven Standort als Hindernis bei der Einstellung von Fachkräften. Unter Mittelständlern mit Sitz in den vier deutschen Millionenstädten sinkt diese Quote auf 28 Prozent.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

McKinsey

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