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25.01.2016

Automobilbranche: Digitaler Wandel kommt schneller als erwartet

82 Prozent der Experten halten einen einschneidenden Wandel des Geschäftsmodells in der Automobilbranche innerhalb der nächsten fünf Jahre für „ziemlich“ oder „sehr“ wahrscheinlich. Das ist das Ergebnis der „Global Automotive Executive Survey“ von KPMG. „Vernetzung und Digitalisierung“ wählten die Befragten als Top-Trend der kommenden zehn Jahre auf Platz 1 der Rangliste (2015: Platz 10).

„Der Wandel in der Automobilbranche vollzieht sich schneller als sich viele Experten vorstellen können und vielleicht auch eingestehen wollen. Bezeichnenderweise halten gerade die traditionellen Hersteller unter den Befragten eine radikale Änderung des Geschäftsmodells für eher unwahrscheinlich“, so Dieter Becker, Global Head of Automotive bei KPMG. Die Hersteller müssen sich davon lösen, ausschließlich produkt- und technologiegetrieben zu denken. Wer auch künftig noch dominierender Player sein und den Anschluss an die IT- und Telekommunikationsbranche nicht verlieren will, muss ein neues Geschäftsmodell entwickeln. Eines, das darauf basiert, Fahrzeugdaten zu gewinnen, zu analysieren und zu verwerten und auch fahrzeugunabhängige Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Überleben werden nur Hersteller, die es schaffen, sich vom ‚Blechbieger‘ zum ‚Gridmaster‘, also dem Herrscher des gesamten Netzes, zu mausern, so Becker. Letzten Endes gehe es darum, die Kundenbeziehung über den gesamten Lebenszyklus innerhalb und außerhalb des Autos zu bestimmen.

Herstellern entgleitet Kundenbeziehung

Auch beim Thema Kundenbeziehung dürften die Umfrageergebnisse den Herstellern zu denken geben, da diesen hier absehbar das Steuer zu entgleiten scheint: Nur noch jeder dritte Experte meint, dass es auch künftig maßgeblich die Hersteller sein werden, die den direkten Kontakt zum Autofahrer halten (33 Prozent); viel weniger als noch vor einem Jahr (72 Prozent). Bereits 22 Prozent der Befragten sehen hier die Unternehmen der IT-, Kommunikations- und Technologiebranche als bald führend an; mehr als fünfmal so viele wie noch 2015 (4 Prozent).

Experten sind altem Geschäftsmodell verhaftet

Das wahrscheinlichste Geschäftsmodell für traditionelle Hersteller im Jahr 2025 sehen die Befragten in Produktion und Verkauf von Fahrzeugen einschließlich technologischer Zusatzeinrichtungen wie vernetzter Multimediaanwendungen (36 Prozent). Weitere 20 Prozent aller Befragten (und 25 Prozent der Hersteller) gehen davon aus, dass sich am klassischen Modell (reine Herstellung und Verkauf von Fahrzeugen) in den nächsten zehn Jahren nichts ändern wird.

Kundendaten gegen finanzielle Anreize

Um ein nachhaltiges Geschäftsmodell rund um Datengenerierung etablieren zu können, stellt sich die Frage nach dem Eigentümer der im und aus dem Fahrzeug heraus generierten Daten. 39 Prozent aller Befragten sind der Ansicht, dass der Besitzer beziehungsweise Fahrer eines Autos alleiniger Inhaber der Kundendaten sein wird. Doch sind auch fast genauso viele Hersteller (35 Prozent) der Meinung, dass ihnen die Daten „gehören“. Und fast ebenso viele Executives gehen auch davon aus, dass Kunden ihnen noch am ehesten ihre Daten anvertrauen würden. Diese Annahme wird allerdings nur von jedem fünften Kunden bestätigt (21 Prozent) wie eine Kundenumfrage von KPMG zu diesem Thema im Rahmen der aktuellen Studie zeigt. Die Mehrheit der Autofahrer möchte den Umgang mit ihren Daten am liebsten ganz in eigenen Händen wissen (54 Prozent).

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

KPMG AG

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