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30.09.2019

Digitale Transformation: Kein Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter

Seit 2016 ist in den Chefetagen deutscher Großunternehmen die Bedeutung der Digitalen Transformation von Jahr zu Jahr gestiegen. Jetzt sinkt sie erstmals seit 2016. Das zeigt die neueste Befragung der Digitalberatung etventure in Zusammenarbeit mit der GfK Nürnberg.

Im Vorjahr nannten noch rund zwei Drittel der befragten Firmen die digitale Transformation als eines ihrer drei wichtigsten Unternehmenszielen, aktuell sind es noch etwa die Hälfte.

Zugleich konzentrieren sich Maßnahmen hierzu deutlich stärker noch als im Vorjahr allein auf die Digitalisierung analoger Prozesse oder schon vorhandener Geschäftsmodelle und lediglich ein Fünftel auf die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsfelder.

Qualifizierte Mitarbeiter scheinen zu fehlen

Als größtes aktuelles Hemmnis bei der Umsetzung der Digitalen Transformation werden mit deutlichem Abstand "fehlende qualifizierte Mitarbeiter mit Digital-Know-how" genannt (76 Prozent). Auffällig ist, dass gleichzeitig auch immer stärker schwindende Vertrauen in die bereits vorhandenen Mitarbeiter. Während vor zwei Jahren noch fast jedes zweite Großunternehmen seine Mitarbeiter für ausreichend qualifiziert hielt, die Digitalisierung voranzutreiben, sind es jetzt gerade noch rund ein Viertel (28 Prozent).

Als weitere zentrale Hürden werden "fehlende Zeit" (50 Prozent) angegeben und sowie die Einsicht, dass im Unternehmen "die Erfahrung zur digitalen Umsetzung von Produkten und Prozessen fehlt."

Mangelndes Problembewusstsein im Management

Trotz der massiven Sorgen um Fachkräfte und die eigenen Mitarbeiter: Sechs von zehn Unternehmen gehen davon aus, den Wandel gestalten zu können. Gleichzeitig sagt nahezu jeder zweite befragte Entscheider (46 Prozent), dass seine Firma in den kommenden drei Jahren keine Umsatzeinbußen zu befürchten hat, auch wenn überhaupt keine Maßnahmen zur digitalen Transformation getroffen würden.

Laut etventure-Studie spielen hierfür vor allem zwei Faktoren eine Rolle: Zum einen sieht zwar eine Mehrheit von 41 Prozent die eigene Branche unter starken oder sogar sehr starken Veränderungsdruck durch die Digitalisierung. Dass gleiches auch für das Geschäftsmodell des eigenen Unternehmens gilt, glauben allerdings nur 23 Prozent der Befragten.

Zum anderen können sich nach wie vor nur wenige Manager vorstellen, dass Tech-Konzerne wie Google oder Amazon ihre größten Wettbewerber sein könnten (2019: 21 Prozent I 2018: 22 Prozent). Vielmehr glauben die allermeisten (2019: 76 Prozent I 2018: 71 Prozent), dass die größte Gefahr nur von Unternehmen aus der eigenen Branche ausgeht. Sorge vor Startups hegt fast niemand mehr (2019: 3 Prozent I 2018: 7 Prozent).

Plattform-Ökonomie und KI gelten als Game-Changer

Welche Technologien werden den größten Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben? Manager in Großunternehmen antworten auf diese Frage am häufigsten mit ´Big Data / Smart Data. An zweiter Stelle liegt "der Aufbau digitaler Plattformen / Plattformökonomie" und an dritter Stelle Künstliche Intelligenz.

Interessant ist dagegen die Einschätzung, in welchen Technologie-Bereichen Deutschland künftig eine Spitzenposition einnehmen könnte. Hier stehen die Robotik und flexible Produktionsverfahren an erster und zweiter Stelle, erst danach Künstliche Intelligenz.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

etventure

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