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14.02.2019

Digitale Lieferketten: Viele Initiativen, wenig Erfolg

Es klafft eine deutliche Lücke zwischen Erwartungen und Realität bei der Digitalisierung von Lieferketten, wie die Studie „The digital supply chain’s missing link: focus“ von Capgemini zeigt.

Während genau die Hälfte der befragten Unternehmen die Digitalisierung der Lieferkette zu den Top 3i ihrer Prioritäten zählt, kämpfen die meisten von ihnen immer noch damit, Projekte über die Testphase hinauszubringen (86 Prozent).

Oberstes Ziel: Kosteneinsparungen und neue Umsatzmöglichkeiten

Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Unternehmen geben an, dass ihre Investitionen in die Lieferkette von dem Wunsch nach Kosteneinsparungen getrieben werden.

Steigende Umsätze (56 Prozent) und die Unterstützung neuer Geschäftsmodelle (53 Prozent) werden ebenfalls häufig genannt.

Hohe Priorität wegen hoher Rendite

Unternehmen, insbesondere in Großbritannien (58 Prozent), Italien (56 Prozent), den Niederlanden (54 Prozent) und Deutschland (53 Prozent) nennen die Digitalisierung der Lieferkette eine ihrer höchsten Prioritäten.

Die große Begeisterung für die Fokussierung auf Initiativen zur digitalen Lieferkette lässt sich durch die Aussicht auf Rendite (ROI) erklären, die sie bieten.

Die Studie ergab, dass der ROI für die Automatisierung in der Lieferkette und im Einkauf durchschnittlich 18 Prozent betrug. Dem Bericht zufolge dauert die Amortisation für die Automatisierung der Lieferkette im Schnitt nur zwölf Monate.

Zum Vergleich: Für Initiativen in der Personalabteilung sind es 15 Prozent, 14 Prozent in der Informationstechnologie, 13 Prozent im Kundenservice und 12 Prozent im Finanz- und Rechnungswesen sowie in Forschung und Entwicklung.

Skalierung von Pilotprojekten schwierig

Die befragten Unternehmen haben durchschnittlich 29 digitale Lieferkettenprojekte in der Ideen-, Proof-of-Concept- oder Pilotphase. Nur 14 Prozent haben es geschafft, eine ihrer Initiativen auf den Einsatz an mehreren Standorten oder in vollem Umfang zu skalieren.

Von denen, die eine gewisse Größenordnung erreicht haben, berichten 94 Prozent, dass ihre Bemühungen direkt zu einer Steigerung der Einnahmen geführt haben.

Lieber wenige Projekte, die aber umsetzen

Die Ergebnisse derjenigen, die zur Umsetzung übergegangen sind, deuten darauf hin, dass Unternehmen sich zu viel vornehmen und nicht ausreichend auf strategische Prioritäten konzentrieren.

Die Unternehmen, die erfolgreich Initiativen skaliert haben, hatten durchschnittlich sechs Projekte in Machbarkeitsstudien, während diejenigen, die nicht skaliert haben, durchschnittlich elf Projekte verfolgten.

Priorisierung und Erfolgskontrolle wichtig

Es gibt auch eine deutliche Lücke in Bezug auf Verfahren und Methodik zwischen Unternehmen, die Initiativen zur digitalen Lieferkette in großem Maßstab umgesetzt hatten und den anderen.

Die überwiegende Mehrheit der erfolgreich skalierten Unternehmen sagt, dass sie über ein klares Verfahren zur Bewertung des Erfolgs von Pilotprojekten (87 Prozent vs. 24 Prozent) und klare Richtlinien für die Priorisierung der Projekte verfügten, die Investitionen erforderten (75 Prozent vs. 36 Prozent).

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Capgemini

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