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22.03.2018

Die 4 Phasen der Digitalisierung und passende Strategien

Mindestens jedes vierte Unternehmen (44 Prozent) ist nach einer Accenture-Studie von Disruption bedroht. Dazu zählen sowohl Unternehmen, die aktuell schon digitale Umwälzungen erleben als auch solche, die bisher in ruhigen Fahrwassern unterwegs sind. Doch Disruption folgt bestimmten Mustern.

Unternehmen sollten frühzeitig auf Herausforderer reagieren und sich zukunftsfähig aufzustellen. Das zeigt der Disruptability Index von Accenture. Die Studie identifiziert vier Phasen der Disruption und gibt strategische Handlungsempfehlungen:

  1. 1. Phase: Standhaftigkeit: Disruption ist zwar spürbar doch für die etablierten Akteure bisher nicht existenzgefährdend. Gegenüber den Herausforderern profitieren sie von strukturellen Vorteilen und einer soliden Performance. Diese Phase durchlaufen derzeit knapp ein Fünftel aller Unternehmen (19 Prozent), etwa Autohändler und -zulieferer, Produzenten von alkoholischen Getränken und diversifizierte Chemieunternehmen. Strategie: Unternehmen sollten ihr Geschäftsmodell neu erfinden, statt alles daran zu setzen, es zu bewahren. Das bedeutet einerseits, die Kostenführerschaft im Kerngeschäft zu verteidigen, andererseits das Angebot für die Kunden zu verbessern.
  2. 2. Phase: Anfälligkeit: Disruption findet statt, erreicht aber nur ein moderates Ausmaß. Jedoch sind die etablierten Unternehmen sehr anfällig für zukünftige Disruption, da sie mit strukturelle Herausforderungen bei der Produktivität zu kämpfen haben und dadurch verwundbar sind. Dazu gehören beispielsweise hohe Arbeitskosten. Ebenfalls ungefähr ein Fünftel der Unternehmen (19 Prozent) befindet sich aktuell in dieser Phase. Dazu zählen ganz besonders Versicherer, Gesundheitsunternehmen sowie der Lebensmitteleinzelhandel. Strategie: In dieser Phase sollten Unternehmen daran arbeiten, die Produktivität in ihrem Kerngeschäft zu erhöhen. Das schafft die Voraussetzung für künftige Innovationen. Beispielsweise sollten Unternehmen die Abhängigkeit von Anlagegütern verringern und nicht ausgelastete Anlagen stärker monetarisieren.
  3. 3. Phase: Volatilität: Diese Phase ist von massiver und plötzlich auftretender Disruption geprägt. Die etablierten Unternehmen geraten unter Druck, da bisherige Erfolgsrezepte sich auf einmal als Schwächen erweisen. Jedes vierte Unternehmen (25 Prozent) ist aktuell in dieser Phase, vor allem Hersteller von Unterhaltungselektronik, diversifizierte Banken, Werbeunternehmen und Transportdienstleister sind betroffen. Strategie: Unternehmen sollten ihren jetzigen Kurs entschieden aber dennoch mit Maß verändern. Sie müssen sowohl die radikale Transformation des Kerngeschäfts angehen und gleichzeitig neue Geschäftsmodelle aufbauen. Dabei dürfen Unternehmen einerseits nicht überstürzt handeln und den finanziellen Puffer zu schnell aufbrauchen. Andererseits gilt es, die Schlagzahl ausreichend hoch zu halten.
  4. 4. Phase: Zukunftsfähigkeit: Ständige Disruption gehört in dieser Phase zur Tagesordnung. Wettbewerbsvorteile sind nur von kurzer Dauer, da permanent neue Herausforderer auf den Plan treten. In dieser Phase befinden sich aktuell mehr als ein Drittel der Unternehmen. Dazu gehören vor allem Software- und Plattformanbieter, Telekommunikationsunternehmen, Medien- und High-Tech-Unternehmen sowie Automobilhersteller. Strategie: Hier lautet die beste Strategie für Unternehmen, permanent Innovationen hervorzubringen - zum einen für bestehende Kunden, zum anderen gilt es, in verwandte oder bisher außen vor gelassene Marktsegmente vorzudringen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Accenture

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