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31.07.2017

Die 10 größten Wirtschaftskartelle

Erst machte Google Schlagzeile und wurde mit einer Milliardenstrafe belegt, jetzt erschüttert ein Kartellverdacht die deutsche Automobilindustrie. Das könnte teuer werden. Wir sagen, wer die zehn bislang höchsten Kartellstrafen zahlen musste.

In einem Kartell schließen sich Unternehmen zusammen und versuchen, die Vorteile eines Monopols zu erreichen: hohen Profit bei wenig Konkurrenz. Das kann über Preisabsprachen gehen, oder sie teilen sich Kunden oder Marktanteile untereinander auf. Das alles ist verboten und zieht hohe Strafen der Kartellbehörden nach sich. Diese zehn Kartelle aus unterschiedlichsten Branchen mussten in den vergangenen Jahren die höchsten Kartellstrafen zahlen:

1. LkW-Kartell
Daimler, Iveco, DAF und Volvo/Renault hatten ihre Verkaufspreise für mittelschwere und schwere Lastwagen abgesprochen und sich beim Zeitplan für die Einführung von Technologien zur Minderung schädlicher Emissionen verständigt.
Strafe: 2,93 Mrd. Euro

2. Google Shopping
Google hat bei Preisvergleichen seine eigene Shopping-Suche bevorzugt.
Strafe: 2,42 Mrd. Euro

3. Libor-Kartell
Die beteiligten Banken Deutsche Bank, Société Générale, Royal Bank of Scotland, JPMorgan, Citigroup, RP Marin, Barclays, UBS hatten die Referenzzinssätze Libor und Euribor manipuliert, um Handelsgewinne einzustreichen. Die Zinssätze beruhen auf Angaben der Banken über ihre Refinanzierungskosten.
Strafe: 1,712 Mrd. Euro

4. Bildröhrenkartell
Fast zehn Jahre lang, von 1996 bis 2006, trafen die beteiligten Unternehmen Philips, LG Electronics, Panasonic, Samsung SDI, Thomson, Toshiba, MTPD, Chunghwa Preisabsprachen, teilten Märkte und Kunden untereinander auf und beschränkten ihre Produktion.
Strafe: 1,47 Mrd. Euro

5. Autoglaskartell
Die Firmen Saint-Gobain, Pilkington, Asahi Glass und Soliver hatten von 1998 bis 2003 Preise für Windschutzscheiben, Autofenster und Schiebedächer abgesprochen und Märkte untereinander aufgeteilt. Dabei betrogen sie die Autoindustrie sowie Millionen von Autokäufern.
Strafe: 1,354 Mrd. Euro

6. Gasmärktekartell
Hintergrund ist eine Absprache zwischen Ruhrgas (Eon) und dem französischen Energiemonopolisten Gaz de France (GDF), die noch in die 1970er-Jahre zurückreicht. Mit dem damaligen Bau der Pipeline Megal, die bis heute Gas aus Russland nach Europa bringt, legten Deutsche und Franzosen die Aufteilung des jeweiligen Gasmarktes fest.
Strafe: 1,106 Mrd. Euro

7. Intel
Intel hatte „in rechts- und wettbewerbswidriger Weise versucht, Wettbewerber vom Prozessorenmarkt zu verdrängen“, so die EU-Wettbewerbshüter.
Strafe: 1,06 Mrd. Euro

8. Aufzugs- und Fahrtreppenkartell
Nach Angaben der EU-Kommission hatten ThyssenKrupp, Otis, Schindler, Kone und Mitsubishi zwischen 1995 und 2004 ihre Gebote für Beschaffungsaufträge manipuliert, die Preise festgesetzt, Projekte gegenseitig zugeteilt, die Märkte aufgeteilt und geschäftlich wichtige und vertrauliche Informationen ausgetauscht.
Strafe: 992 Mio. Euro

9. Wälzlager-Kartell
Die Wälzlager-Hersteller Schaeffler, SKF, NTN, NSK, JTEKT und NFC hatten sich zwischen 2004 und 2011 mit ihren Preisen abgesprochen. EU-Wettbewerbskommission haben sie steigende Stahlpreise koordiniert an die Kunden in der Autoindustrie weitergegeben und sich bei Kostenvoranschlägen und Jahresrabatten für die Abnehmer abgestimmt.
Strafe: 953 Mio. Euro

10. Microsoft
Der amerikanische Softwarekonzern Microsoft musste eine Kartelltrafe zahlen, weil es seine marktbeherrschende Stellung ausgenutzt hatte und den Kunden nicht – wie zugesagt – verschiedene Internet-Browser zur Wahl gestellt hatte. Microsoft hatte seine der EU gegebene Verpflichtung dazu von Mai 2011 bis Juli 2012 nicht erfüllt, so die EU-Kommission.
Strafe: 899 Mio. Euro

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Statista

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