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03.05.2001

Deutschlands Innovationsmotor läuft rund (QZ - Notizen)

Anlässlich der Vorstellung des Berichts "Zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2000" erklärte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, am Mittwoch, den 7. März 2001, in Berlin, die Bundesregierung habe seit ihrem Amtsantritt 1998 auf Bildung und Forschung gesetzt und erste Erfolge seine deutlich sichtbar. Das deutsche Innovationssystem habe zu neuer Stärke gefunden.

Nach Angaben des BMBF hat die Wirtschaft ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in den vergangenen drei Jahren um rund 21 Prozent ausgeweitet. In den forschungsintensiven Wirtschaftszweigen ziehen die Investitionen kräftig an und auch die Produktion hat wieder deutlich zugelegt. Unter den großen europäischen Ländern weist Deutschland die höchste Dichte an innovativen Unternehmen auf. Mehr als sechs Prozent des Umsatzes erzielen die deutschen Unternehmen inzwischen mit Marktneuheiten.

Hinter dem Gesamtbild des deutschen Forschungs- und Innovationsgeschehens stehen laut BMBF äußerst unterschiedliche dynamische Entwicklungen in einzelnen Branchen: Der Fahrzeugbau prägt das deutsche Innovationssystem wie kein anderer Sektor. Jede vierte Mark der deutschen Industrie für Forschung und Entwicklung wird von den Automobilherstellern ausgegeben. Gleichzeitig gehen vom Automobilbau beträchtliche Impulse in der Forschung anderer Branchen aus. Die hohen Forschungsanstrengungen der deutschen Automobilhersteller führen auch zu internationaler Stärke. Knapp die Hälfte der europäischen Patentanmeldungen im Fahrzeugbau entfallen auf Deutschland. Die Automobilhersteller in Deutschland vereinen ein Fünftel des Welthandels auf sich.

In der Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien konnte Deutschland den Rückstand insbesondere zu den USA deutlich verringern. In Deutschland trugen die IuK-Technologien 20 bis 25 Prozent zum jährlichen Wirtschaftswachstum bei. Die Wachstumsimpulse gehen dabei zunehmend von ihrer Integration in die Anwenderbranchen der Old Economy aus.

Deutschland ist aktuell auf einem guten Weg, die Wachstumspotenziale der IuK-Technologien besser als in den 90er Jahren zu nutzen, so das BMBF. Die wichtigste Voraussetzung hierfür ist die Überwindung des Fachkräftemangels. Einer aktuellen ZEW-Studie zufolge werden bis Ende 2002 bis zu 350000 IuK-Spezialisten benötigt, davon ca. 50 Prozent mit akademischer Ausbildung. Neben Informatikern werden insbesondere Elektro- und Maschinenbauingenieure, Mathematiker und Physiker mit IuK-Kenntnissen eingestellt. Dadurch verstärkt sich der Fachkräftemangel auch in anderen naturwissenschaftlich-technischen Bereichen.


Petra Weber, QM-InfoCenter-Redaktion
newsredaktion <AT> qm-infocenter.de

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