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21.02.2019

Deutsche Flughäfen unpünktlich wie Deutsche Bahn

Das Flugjahr 2018 war von Verspätungen und Ausfällen geprägt. Das Fluggasthelfer-Portal AirHelp hat den Flugverkehr an den größten deutschen Flughäfen analysiert und dabei gravierende Unterschiede in der Pünktlichkeit festgestellt.

Demnach waren rund 33,9 Prozent aller Starts am Fraport in Frankfurt am Main im Jahr 2018 verspätet oder fielen ganz aus. Damit verzeichnete der größte Flughafen des Landes die schlechtesten Pünktlichkeitswerte aller analysierten Flughäfen. Dahinter folgen der Flughafen München, an dem 30 Prozent aller Flüge nicht nach Plan starteten und der Flughafen Köln/Bonn, an dem 29,9 Prozent aller Flüge verspätet waren oder gestrichen wurden. Auch am Hamburger Airport hoben 2018 über ein Viertel aller Flüge nicht wie geplant ab.

Kleinere Airports und der Osten sind pünktlicher

Alle vier Flughäfen, die im Osten Deutschlands liegen, verzeichneten im Jahr 2018 hingegen vergleichsweise gute Pünktlichkeitswerte. So bildet der Flughafen Leipzig/Halle mit einem Wert von 23,6 Prozent unpünktlicher Flüge den Median der Analyse, während die Flughäfen Berlin-Tegel (23,3 Prozent) und Dresden (22,3 Prozent) beide unter diesem Wert landen. Am zweiten Berliner Airport in Schönefeld flogen deutsche Fluggäste im Jahr 2018 sogar am pünktlichsten: Hier starteten nur 19,9 Prozent aller geplanten Flüge nicht wie vorgesehen.

Auch in Nürnberg (21,6 Prozent), Stuttgart (22,2 Prozent) und Hannover (22,7 Prozent) konnten sich Fluggäste im letzten Jahr über deutlich pünktlichere Flüge als im Rest des Landes freuen. Alle drei Airports landen mit ihren Werten auf guten Plätzen des Rankings.

Recht auf Entschädigung?

Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung berechnet sich aus der Länge der Flugstrecke. Der Entschädigungsanspruch ist abhängig von der tatsächlichen Verspätungsdauer am Ankunftsort sowie dem Grund für den ausgefallenen oder verspäteten Flug. Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch rückwirkend durchsetzen, bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin.

Mit der AirHelp-App können betroffene Passagiere noch am Flughafen prüfen, ob sie aufgrund ihres verspäteten oder annullierten Fluges Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung haben. Dafür reicht es, das Bordticket mit dem App-internen Boarding Pass Scanner einzuscannen. Anschließend haben Passagiere zudem die Möglichkeit AirHelp damit zu beauftragen ihr Recht auf eine Entschädigung bei der Airline geltend zu machen. Die AirHelp-App gibt es gratis im Google Play Store und im App-Store von Apple.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Airhelp

  • 23.02.2019 von Frequenz, Dauer und Zeiten

    Zunächst Gratulation an AirHelp zur Werbung hier im redaktionellen Teil; es gibt mehrere Fluggasthilfe-Portale, aber da AirHelp wohl als Quelle für die Statistik gilt... Der Flugverkehr hat wohl einen Bonus in der öffentlichen Wahrnehmung, das mag dran liegen wie häufig die Menschen Fliegen oder Bahnfahren und der Dauer der Flugverbindungen (ist es eine Verspätung beim Start oder beim Ankunft? Da Flüge meist Punkt-zu-Punkt sind ist eine Abflugverspätung nicht so gravierend, vielmehr die Ankunft). Die Anspruchsregelungen von Fluggästen und das Nachtflugverbot haben bei mir teils zu ärgerlichen Situationen geführt. Ich wartete bis 40 Min. in der abflugbereiten Maschine, aber die Gesellschaft wartete noch auf Reisende aus anderen Verbindungen, da man sonst deren Beherbergung übernehmen dürfte. Gelernt daraus: nie einen DE- oder EU-Flug am Abend nehmen. Die Verteilung der Verspätungen über Tageszeit - das wäre doch noch interessant

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