nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
14.06.2018

Der Patient ist kein Kunde!

Der Zugriff von wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen auf die Medizin wird immer stärker. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) als Europas größte Ärzte-Fachgesellschaft hat zu diesem Thema vergangenes Jahr den "Klinik Codex: Medizin vor Ökonomie" veröffentlicht. Seither haben sich zahlreiche andere Fachgesellschaften und regionale Ärztekammern in Deutschland dem Appell angeschlossen - Österreich will nachfolgen.

"Der Patient ist kein Kunde, das Krankenhaus ist kein Wirtschaftsunternehmen", hat die Deutsche Internistengesellschaft zu dem Problem festgestellt. Wenn Krankenhäuser ihre Umsätze vor allem dadurch optimierten, dass sie mit dem Patienten technisch etwas machten, aber nicht damit, dass sie sich um die Menschen nach Maßgabe des ärztlich-pflegerischen Berufsethos kümmerten, verschlechtere das noch dazu die Behandlungsqualität. "Den Patienten kann man nicht als Kunden sehen, dem man eine Ware verkauft", wurde gewarnt.

Österreichische Mediziner wollen dem deutschen Vorbild folgen

Auch in Österreich will man jetzt einen Schritt in Richtung Mobilisierung von Ärzteschaft und Öffentlichkeit gehen. "Die Österreichische Gesellschaft für Anästhesie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI) wird diese Initiative ergreifen und ein solches Manifest (wie den Klinik Codex, Anmerkung der Redaktion) entwickeln", sagt deren Präsident Prof. Rudolf Likar.

Denn auf der Strecke bleibe im Zuge der Ökonomisierung leider nur allzu leicht der Kranke, dem der Arzt im High-Tech-Hochleistungsbetrieb nicht mehr ausreichend menschlich helfend zur Seite stehen kann. Dem Kranken, seinen Angehörigen und dem gesamten Umfeld gehe dann jene begleitende Führung ab, die der Kranke benötigt, um mit den Mitteln der modernen Medizin optimal betreut zu werden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

ÖGARI

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!