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28.08.2015

Datenschutz: Mail-Adressen dürfen nicht einfach so verkauft werden

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat Bußgelder in fünfstelliger Höhe gegen Käufer und Verkäufer von E-Mail-Adressen festgelegt.

Ein Unternehmen hatte Kunden-E-Mail-Adressen eines insolventen Online-Shops gekauft (sogenannter Asset Deal) und muss nun Strafe zahlen. Gleiches gilt für den Verkäufer der Mail-Adressen. "Bei Asset Deals werden personenbezogene Kundendaten bisweilen unter Verstoß gegen das Datenschutzrecht veräußert. Um die Sensibilität der Unternehmen zu erhöhen, werden wir auch in weiteren geeigneten Fällen dieser Art Verstöße mit Geldbußen ahnden", sagt Thomas Kranig, Präsident des BayLDA (BayLDA).

Postadressen ja, Mail-Adressen nein

Datenschutzrechtlich verhältnismäßig unproblematisch ist die Übermittlung von Namen und Postanschriften von Kunden. Diese sogenannten Listendaten dürfen nach dem Willen des Gesetzgebers grundsätzlich auch ohne vorherige Einwilligung des Betroffenen für werbliche Zwecke übermittelt werden, sofern das veräußernde Unternehmen die Übermittlung dokumentiert.

Häufig besitzen Unternehmen jedoch wesentlich mehr Daten über ihre Kunden, etwa Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Konto- und/oder Kreditkartendaten, zudem häufig Kaufhistorien über die von Kunden getätigten Käufe. In der Praxis sei zu beobachten, dass im Zuge von Asset Deals häufig auch solche Daten den "Inhaber" wechseln. Dies ist jedoch nur zulässig, wenn die betreffenden Kunden in die Übermittlung solcher Daten eingewilligt haben oder zumindest - bereits im Vorfeld - auf die geplante Übermittlung hingewiesen, ihnen ein Widerspruchsrecht eingeräumt wurde und sie nicht widersprochen haben.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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