nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
11.07.2018

Datenmanagement in DACH-Region noch in Kinderschuhen

Knapp der Hälfte der Unternehmen in der DACH-Region fehlt es an der Reife bei der Nutzung von Daten: Diese liegen widersprüchlich, unnvollständig oder veraltet vor und können damit nicht sinnvoll genutzt werden. Das ergab die BI & Analytics-Studie 2017/18 von Sopra Steria Consulting.

In der aktuellen Umfrage gibt nur ein Viertel der befragten Unternehmen an, keine Probleme mit der Datenqualität zu haben. Beim Rest bedeutet dies im Umkehrschluss; Entscheidungen auf Managementebene sind anzweifelbar, weil nicht alle verfügbaren Informationen genutzt werden. Die Mehrwerte der Digitalisierung drohen zu verpuffen.

Reifegrad des Datenmanagements lässt zu wünschen übrig

Auf der für die Studie entwickelten BI & Analytics-Reifeskala von 1 (Individuell aufbereitete Daten) bis 5 (automatisierte, datengetriebene Geschäftsprozesse und -modelle) erreichten Unternehmen und öffentliche Verwaltung im Durchschnitt einen Reifegrad von 2,91. Dieser Wert wird dem Anspruch vieler Entscheider, durch Daten und neue Technologien schnelleren und besseren Service zu bieten, genauere Prognosen zu erstellen und neues Wachstum zu schaffen, kaum gerecht.

Unternehmen sparen an Business Intelligence und Data Analytics

Eine Ursache für die geringen Fortschritte im Datenmanagement sind nach Ansicht von Sopra Steria die stagnierenden Budgets für Business Intelligence (BI) & Analytics. Bei Unternehmen mit 250 bis 10.000 Mitarbeitern sind die Investitionen rückläufig. Ausnahme sind Großunternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern.

Die Investitionszurückhaltung liegt auch am geringen oder ausbleibenden Return on-Investment (ROI) der BI & Analytics-Initiativen. Obwohl neue Analyse-Technologien und -Methoden eingesetzt werden und Unternehmen sich fachlich, organisatorisch und technisch verbessert haben, verschaffen sie sich nur mäßige Wettbewerbsvorteile.

Verschenktes Potenzial im Datenmanagement

Das durch die Digitalisierung immer wichtigere Metadatenmanagement wird nur als Kür angesehen, nicht als Pflicht. Vier von fünf Umfrageteilnehmern geben an, dass sie BI & Analytics-Komponenten für Daten- und Qualitätsmanagement kaum nutzen.

Die Folge: Unternehmen schöpfen das Potential wachsender Datenbestände und neuer Datenquellen nicht aus, wenn die Daten aufgrund unzureichender Qualität bzw. fehlenden Metadatenmanagements nicht gefunden, verwendet oder sinnvoll verknüpft werden können. Ein operativer sowie strategischer Mehrwert aus den vorhandenen Informationen lässt sich damit nur schwer erzeugen.

Hausaufgaben bei der Datenstrategie

Die Mehrheit der befragten Unternehmen ist sich zwar bewusst, dass sie bei der Datenqualität Nachholbedarf haben, fehlende Erfolge bremsen allerdings den Enthusiasmus.

Zu den Basisaufgaben zählen beispielsweise, verantwortliche Datenhüter zu bestimmen, die darüber wachen, ob Daten in der notwendigen Qualität vorliegen und wie sie abgelegt, benannt und in Metadaten beschrieben werden. Rund vier von zehn Befragten mahnen zudem die Strategie im eigenen Unternehmen an, wie Daten als wichtigster Produktionsfaktor systematisch genutzt werden sollen.

Agile Unternehmenskultur als Multiplikator

Zum strategischen Umdenken gehört, dass Unternehmen ihr fachliches Verständnis verbessern.. Das erfordert auch einen kulturellen Umbruch. Den hat die Mehrheit der Unternehmen noch vor sich. Agile Strukturen, beispielsweise um immer wieder neue Geschäftsideen aus Daten zu entwickeln, sind die Ausnahme: Nur etwa einer von zehn Befragten gibt an, agile und explorative Vorgehensmodelle einzusetzen. Ein Fünftel bezeichnet explorative Methoden und agile Weiterentwicklungen als Grundlagen ihrer Informationskultur, so die Studie.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Sopra Steria Consultung

Unternehmensinformation

Sopra Steria GmbH

Hans-Henny-Jahnn-Weg 29
DE 22085 Hamburg
Tel.: 040 22703-0
Fax: 040 22703-7999

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!