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23.08.2017

Darauf müssen Sie bei digitalen Reifegradmodellen achten

Die Möglichkeit, sich mit Hilfe eines „einfachen“ Online-Checks über den eigenen Stand bei den Digitalisierungsbemühungen orientieren, scheint im Zuge des immer schnelleren Wandels attraktiv. Doch machen Tests zum Thema Digitalisierung überhaupt Sinn?

In einer aktuellen Untersuchung hat das ifaa zehn verschiedene Checklisten und Tests zu Digitalisierungsgradmodellen untersucht. Diese unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich der analysierten Themenbereiche und der Anwendung. Einige fokussieren auf technische Aspekte, andere versuchen, die gesamte Wertschöpfungskette im Blick zu behalten. Manche Tests können allein durchgeführt werden, andere mit Partnern, die den Entwicklungsprozess unentgeltlich oder professionell unterstützen.

Das Fazit der ifaa-Studie: Entscheidend ist ein aufmerksamer Blick auf Inhalte und Entwickler der Tests. Die Ergebnisse leiten Unternehmen nicht automatisch in die richtige Richtung. Anwender sollten darauf achten, einen Check zu wählen, der zu ihrer Situation und dem geplanten weiteren Vorgehen passt.

Digitalisierung muss wirtschaftlich sein

Manche Tests erwecken den Eindruck, die „digitale Reife“ sei ausschließlich abhängig vom Umfang verfügbarer digitaler Systeme und der Vernetzung. Jedoch gehört zur digitalen Reife auch die Fähigkeit, den Digitalisierungsumfang zu erkennen, der für das eigene Unternehmen sinnvoll und wirtschaftlich ist. Unternehmen, die so viel digitalisieren „wie nötig“ und diesen Umfang genau beschreiben und begründen können, verfügen vielleicht über weniger Technik, aber haben deswegen keinen niedrigeren Reifegrad als Unternehmen, die - weniger reflektiert - so viel digitalisieren wie möglich.

Verschwendungsfreie Prozesse sind wichtig

Experten sind sich zudem einig: Industrie 4.0 sollte auf dem soliden Fundament robuster und verschwendungsfreier Prozesse etabliert werden. Dieses Fundament muss zunächst (mithilfe von Lean Management, Ganzheitlichen Produktionssystemen etc.) geschaffen werden. Deren „reife“ Umsetzung ist also ein wichtiger Erfolgsfaktor und Voraussetzung für die Umsetzung von Industrie 4.0. Die Güte des Fundaments bleibt jedoch in Reifegradmodellen oft unberücksichtigt.

Auch "altmodische" Verbesserungen helfen

Unternehmen sollten ihre Voraussetzungen sorgfältig reflektieren und scheinbar „altmodische“ konventionelle Verbesserungspotenziale nicht aus dem Blick verlieren. Sie werden durch Digitalisierung nicht überflüssig sondern verstärken die Wirksamkeit von Industrie 4.0 bzw. sind Voraussetzung dafür.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

ifaa

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