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13.10.2020

Covid-19 nicht die einzige Herausforderung für Krankenhäuser

Studie zeigt: Kliniken drohen schwere Zeiten

Nach der am Dienstag veröffentlichten Studie des RWI Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen, über die die „Rheinische Post“ zunächst berichtete, werden Krankenhäuser ab 2021 noch stärkere finanzielle Belastungen stemmen müssen. Schon vor der Corona-Krise war die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser kontinuierlich schlechter geworden.

Die zunehmende Alterung der Bevölkerung sorgt bei den Krankenkassen und -häusern für eine hohe finanzielle Belastung (©123rf/Yuri Arcurs)

„Die Pandemie hat diese Herausforderungen noch verschärft“, warnten die Ökonomen Boris Augurzky und Christoph Schmidt in ihrer Studie. Die Finanzspritzen des Bundes zur Bewältigung der Corona-Krise verschafften den Krankenhäusern zwar derzeit eine Atempause. „Dies gilt allerdings nicht für jedes Krankenhaus und hält bestenfalls bis zum Jahr 2022 an.“

Spätestens nach der Bundestagswahl im Herbst 2021 würden die massiven finanziellen Belastungen aus der Covid-19-Pandemie dann aber auch im Gesundheitswesen spürbar werden, prognostizierten die Forscher.

Zentralisierung als Hilfsmittel

Die Alterung der Bevölkerung, das dadurch absehbar schwache Wachstum des Beitragsaufkommens der Krankenkassen und der drohende Mangel an Nachwuchskräften im Gesundheitswesen sorgen für zusätzliche Herausforderungen.

Die RWI-Experten drängen deshalb auf eine stärke Zentralisierung der Krankenhausstrukturen in den kommenden Jahren. Größere Krankenhäuser verbesserten nicht nur die Wirtschaftlichkeit der Kliniken, auch die medizinische Qualität der Behandlungen lasse sich dadurch steigern.

Ergänzt werden müsse dies mit soliden ambulanten und telemedizinischen Angeboten, sowie einer Aufrüstung des Rettungsdienstes. So könnten auch ländlich geprägte Regionen weiterhin gut versorgt werden.

Mehr Anreize für die Angestellten

Zudem müsse die Attraktivität der Gesundheitsberufe weiter erhöht werden, um die drohenden Engpässe bei Fachkräften zu vermeiden. „Dabei geht es nicht nur um das Lohnniveau, sondern auch um die Verlässlichkeit von Arbeitszeiten und flexible Arbeitszeitmodelle“, heißt es in der Studie. Außerdem müssten die Möglichkeiten zur Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen besser genutzt werden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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