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27.03.2020

Corona-Krise: Produktfälscher von Atemmasken laufen zu Hochform auf

In Fabriken in Ländern wie China, Indien oder der Türkei haben Produktfälscher die Produktion großflächig von Fake-Luxusprodukten auf nun Fake-Schutzmasken umgestellt.

Während viele Branchen infolge der Corona-Pandemie leiden, laufen Produktfälscher zu Hochform auf, um möglichst viel Profit aus der Krise zu ziehen. In ihren Fabriken in Ländern wie China, Indien oder der Türkei haben sie die Produktion großflächig von Fake-Luxusprodukten auf nun Fake-Schutzmasken umgestellt, die überall benötigt werden. Die Fälschungen werden allerdings mit minderwertigen Materialien und in nicht sterilen Umgebungen fabriziert, wie ein aktueller Bericht des "Independent" aufzeigt.

Gefälschte Schutzmaske (© The Independent, Borzou Daragahi)

Falsche Logos und Zertifikate

"Die Welt, die sich mit den verheerenden Folgen der Corona-Pandemie auseinandersetzen muss, wird von hunderttausenden gefälschten medizinischen Schutzmasken überschwemmt", erklärt der iranisch-amerikanische Journalist Borzou Daragahi, der als International Correspondent für den "Independent" tätig ist. Dort wo noch vor Kurzem Fake-Handtaschen und Designer-Jeans von Gucci und Co gefertigt wurden, würden nun Masken in rauen Mengen hergestellt. "Diese werden mit gefälschten Logos namhafter medizinischer Zulieferer versehen und haben sogar ein 'CE'-Label und entsprechende Prüfzertifikate dabei", heißt es im Bericht.

"Diese Kriminellen schrecken vor nichts zurück, um ihre Profite anzukurbeln", so Jürgen Stock, Generalsekretär bei Interpol http://interpol.int . Erst vor wenigen Tagen hat die Polizeibehörde in einer groß angelegten Aktion in 90 Ländern 121 Festnahmen in Zusammenhang mit gefälschten Medizinprodukten durchgeführt, die auf einen Gesamtwert von 14 Mio. Dollar (rund 13 Mio. Euro) kommen. "Der illegale Handel mit solchen potenziell gefährlichen Fälschungen während einer öffentlichen Gesundheitskrise zeigt, dass diesen Leuten das Leben der Menschen völlig egal ist", ärgert sich Stock.

Längst nicht genügend Vorräte

Im weltweiten Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus nehmen medizinische Schutzmasken inzwischen einen zentralen Stellenwert ein. "Gleichzeitig haben sie sich auch zu dem am deutlichsten sichtbaren Symboll der gegenwärtigen Krise entwickelt, die unser Leben auf dem gesamten Planeten dramatisch verändert hat", meint Daragahi. Aufgrund der enormen Nachfrage gebe es aber überall Engpässe. "Ärzte und Krankenschwestern vom Iran über Italien bis in die USA berichten, dass sie alte Masken wiederverwenden müssen, weil nationale und lokale Regierungen nich genügend Vorräte beschaffen können", schildert der Korrespondent die Lage.

Dass jetzt auch noch Unmengen an minderwertigen Produktfälschungen in Umlauf geraten, sei eine "unnötige zusätzliche Komplikation", die die ohnehin schon schwierige Lage von politischen Entscheidungsträgern und Medizinern noch weiter verschärfe. "Aber auch bei den legitimen Herstellern und Händlern von Medizinprodukten läuten längst die Alarmglocken, weil sie befürchten, dass dadurch die Krise noch weiter angefeuert und die Reputation ihrer Marke nachhaltig geschädigt wird", so Daragahi.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

pressetext / Independent

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