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23.05.2019

Compliance-Risiken werden unterschätzt

Die nachlassende Unterstützung bei Compliance-Themen durch das Management bereitet Compliance-Verantwortlichen Sorge. Die Digitalisierung wird überwiegend als Chance wahrgenommen, die Compliance zu verbessern. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der repräsentativen, Studie „CMS Compliance-Barometer“.

Der CMS Compliance-Index, der angibt, wie stark Compliance in Großunternehmen implementiert ist, hat sich in diesem Jahr auf einem hohen Wert von 67,1 von möglichen 100 Zählern stabil gehalten.

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und die damit verbundenen Sanktionsmöglichkeiten haben das Thema Datenschutz besonders in den Fokus gerückt. Entsprechend sehen die Compliance-Verantwortlichen der Großunternehmen in diesem Bereich – wie schon in den Vorjahren – das vorrangige Compliance-Risiko: 35 Prozent der befragten Unternehmensvertreter nennen es an erster Stelle (Vorjahr: 22 Prozent).

Korruptionsrisiken werden unterschätzt

Als zweit- und drittwichtigste Risiken geben die Befragten Korruption (16 Prozent) sowie Haftung für Produkte und Dienstleistungen (11 Prozent) an. Aus Sicht der Befragten ist die Bedeutung von Korruption im Vergleich zum Vorjahr deutlich rückläufig. Die Themen Kartellrecht und Geheimnisschutz spielen sogar nur eine untergeordnete Rolle.

Betrachtet man die Ergebnisse des aktuellen Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International, zeigt sich ein anderes Bild: Demnach nehmen aus Sicht der Unternehmensleiter Korruption und Bestechung in Wirtschaft und öffentlichen Institutionen in Deutschland zu. Die deutliche Diskrepanz in der Risikowahrnehmung steht auch im Gegensatz zu dem tatsächlichen Risiko, welches von Korruptions- oder Kartellverstößen für Unternehmen ausgehen kann..

Aufmerksamkeit auf Management-Ebene lässt nach

Während bei den Managern das attestierte Compliance-Bewusstsein über die Jahre leicht rückläufig ist (von 81 Prozent in 2016 auf 76 Prozent in 2018), ist es bei den Mitarbeitern kontinuierlich gestiegen. Dies spricht auf Ebene der Mitarbeiter für eine zunehmende Sensibilisierung.

Nur 40 Prozent der Befragten stufen das Compliance-Bewusstsein der Mitarbeiter als gut bis sehr gut ausgeprägt ein, zwölf Prozent als schlecht oder sogar sehr schlecht. Damit einher geht ein deutlicher Rückgang der Entscheidungsbereitschaft der Mitarbeiter in Compliance-Fragen.

Digitalisierung hat Einfluss auf Compliance

Erstmals wurden im Rahmen des Compliance-Barometers auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Compliance erhoben: Knapp die Hälfte der Befragten gab an, die Digitalisierung als eine Chance wahrzunehmen, um die Compliance zu verbessern. Ein Viertel sieht in ihr indessen ein zusätzliches Risiko, das es zu managen gilt. Ebenso viele Befragte sind noch unschlüssig, was die Digitalisierung für Compliance bedeutet.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

CMS Hasche Sigle Partnerschaft von Rechtsanwälten und Steuerberatern

  • 24.05.2019 von Mehr Verwirrung als Orientierung

    Wird es jetzt besser oder schlechter mit der selbstverständlichen Einhaltung teils gesetzlicher Vorgaben (Erfordernisse)? Die Antwort laute Jein. Warum sollte es anders sein: Themen mit großer Aufmerksamkeit (Beispiel GDPR) finden eben auch große Beachtung - das ist der feine Unterschied zwischen Anforderung und Erfordernis. Bei Unternehmen sieht man das an Qualität oder Exzellenz.

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