nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
23.07.2015

Compliance: Frauenquote wird ab 2016 Pflicht

Ab 2016 ist die Einhaltung der Geschlechterquote eine wichtige Aufgabe des Compliance-Managements. Die Nichtbeachtung wird Konsequenzen haben.

Im März hat der Deutsche Bundestag die Frauenquote beschlossen. Danach gilt für Aufsichtsräte in Unternehmen, die börsennotiert sind und der paritätischen Mitbestimmung unterliegen eine Mindestgeschlechterquote von 30 Prozent.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien mit mehr als 2.000 Arbeitnehmern sowie europäische Aktiengesellschaften (SE), bei der sich das Aufsichts- oder Verwaltungsorgan paritätisch aus Anteilseignern und Arbeitnehmervertretern zusammengesetzt.

Das Gesetz betrifft in eingeschränktem Umfang auch Unternehmen, die entweder börsennotiert oder paritätisch mitbestimmt sind. In diesen Fällen erfasst das Gesetz auch GmbHs, eingetragene Genossenschaften und Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit mit mehr als 500 Arbeitnehmern.

Grundsatz der Gesamtquote

Ab dem 1.1.2016 müssen diese Unternehmen bei der Neubesetzung von Aufsichtsratsposten die Quote beachten. Diese bezieht sich auf den Aufsichtsrat als Gesamtorgan. Die Anteilseignerseite bzw. die Arbeitnehmerseite kann jedoch vor der Wahl des Aufsichtsrats der Gesamterfüllung widersprechen. Mit der Folge, dass Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite die Quote jeweils für sich gesondert zu erfüllen haben.

Bei Nichtbeachtung der Quote sind die Folgen hart. Entsprechende Aufsichtsratsbeschlüsse sind dann nichtig. Die für das unterrepräsentierte Geschlecht vorgesehenen Plätze bleiben unbesetzt.

Nachholbedarf bei Frauenquote

Nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsförderung (DIW) betrug der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten Anfang 2015 in den 200 größten Unternehmen 18,4 Prozent, in den Vorständen allerdings nur 5,4 Prozent.

In den einzelnen Branchen ist die Verteilung sehr unterschiedlich. So beträgt der Frauenanteil im Aufsichtsrat bei Volkswagen 15, bei Eon 17 Prozent. Ausreißer nach oben sind die Allianz mit 33 sowie die Deutsche Telekom und die Deutsche Post mit jeweils 35 Prozent.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!