nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
13.09.2019

Burnout: Soziale Konflikte sind eigentlicher Grund

Von Meeting zu Meeting hetzen, tägliche Überstunden und wenig Schlaf galten viele Jahre als die typischen Ursachen eines Burnouts. Auch eine durch Zeitdruck bedingte ungesunde Ernährung sowie ein Mangel an Bewegung fielen oft als Schlagwörter.

Doch mittlerweile glauben Experten: Wenn jemand sich ausgebrannt fühlt, kann das viele Gründe haben - und damit auch unterschiedliche Gruppen treffen.

Betroffene fühlen sich aufgrund beruflicher oder anderer andauernder Überlastung geistig, körperlich und emotional erschöpft. «Sie sind oft lustlos, gereizt und angespannt, zynisch und gleichgültig. Außerdem können sie ihre Aufgaben nicht mehr oder kaum noch bewältigen», sagt Enno Maaß von der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV).

Hinzu kommen nicht selten Unruhe, innere Leere, Angstgefühle, Schlafprobleme und niedrige Motivation für Alltagsaufgaben, so Maaß. Auch Lebensfreude und Selbstwertgefühl seien oft beeinträchtigt.

Konflikte in Beziehungen gelten als Auslöser

«Lange Zeit ist davon ausgegangen worden, dass Burnout durch zu viel Arbeit entsteht. Das ist nicht so», sagt auch die Ärztin und Autorin Mirriam Prieß. Sie hat sich in ihrem Buch «Burnout kommt nicht nur von Stress» intensiv mit dem Thema befasst. Der Beziehungsaspekt spiele die zentrale Rolle bei der Entstehung eines Burnouts.

So habe jeder, der von einem Burnout betroffen sei, konfliktreiche Beziehungen und die Beziehung zu sich selbst verloren. «Ohne Konflikt gibt es keinen Burnout», so Prieß. Viele Burnout-Betroffene haben sich in Kämpfen erschöpft. «Mit dem Partner, Arbeitgeber, Kollegen, mit dem System, in dem sie sich befanden, aber auch mit Lebenssituationen wie Verluste, Scheitern, Krankheit, die sie nicht akzeptieren wollten», ergänzt die Medizinerin.

Die Faktoren, die einen Burnout zudem fördern, sind vielfältig. So kann auch Perfektionismus nach Angaben von Anette Wahl-Wachendorf ein weiteres Risiko darstellen. «Aber auch das familiäre Umfeld kann Auslöser sein, wie zum Beispiel die Pflege von Angehörigen», so die Vizepräsidentin des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW).

Balance von Beruf und Privatem kann helfen

Bei Anzeichen eines Burnouts müsse zunächst versucht werden, stärker auf Phasen der Erholung zu achten, erklärt Maaß. So ist es ratsam, Urlaub vollständig und gleichmäßig zu nehmen. Auch regelmäßige Pausen sollten in den Tagesablauf eingebaut werden. Unter Umständen muss die Arbeit auch anders strukturiert werden, damit das Verhältnis zwischen Freizeit und Job ausgewogener ausfällt. Sport und Entspannung können ebenfalls helfen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!