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02.12.2019

Braucht betreutes Wohnen eine Qualitätssicherung?

Bei beliebter werdenden Pflege-Angeboten in betreutem Wohnen oder Wohngemeinschaften ist aus Sicht der Barmer Krankenkasse eine bessere Qualitätssicherung nötig. Die Menschen sollten ihren Wunsch nach einem eigenständigen Leben nicht mit schlechterer Gesundheit erkaufen müssen, sagte Barmer-Chef Christoph Straub.

Eine Analyse für die Krankenkasse ergab, dass neue Pflege-Wohnformen, in denen bundesweit schätzungsweise 181.000 Menschen leben, in einigen Punkten ungünstiger abschnitten als Pflegeheime.

Demnach sehen dort rund 80 Prozent der Bewohner einmal im Monat ihren Hausarzt, bei Heimbewohnern sind es 86,6 Prozent, wie die Barmer mitteilte. Auch neue Fälle von Wundliegen und eigentlich unnötige Krankenhauseinweisungen seien wahrscheinlicher als in Heimen. Im Vergleich zu Heimen müssten Pflegebedürftige in diesen neuen Wohnformen geringere Eigenanteile aufbringen - die Betreiber könnten zugleich aber deutlich höhere Leistungssummen erzielen. Verglichen mit Heimen seien es knapp 400 Millionen Euro mehr pro Jahr.

Pflegeangebote sollten besser vergleichbar sein

Kassenchef Straub forderte: «Damit Pflegebedürftige und ihre Familien besser vergleichen können, sollte es in jedem Bundesland eine Stelle geben, die Anbieter und Angebote transparent macht.» Nötig sei zudem, diese Angebote auch wie beim sogenannten Pflege-Tüv für Heime zu bewerten. Dieses neue Qualitätssicherungssystem ist im Herbst 2019 angelaufen. Es soll aussagekräftige Informationen über die Qualität der 13.000 Heime ermöglichen.

Auch die Deutsche Stiftung Patientenschutz sieht Handlungsbedarf bei Pflege-WGs. Es werde suggeriert, dass Menschen in häuslicher Atmosphäre ihren letzten Lebensabschnitt verbringen könnten, sagte Vorstand Eugen Brysch. Im Vergleich zu Heimen fehlten aber Qualitätsanforderungen und Kontrollen. Leistungsanbieter hätten es verstanden, diese Lücke zu füllen und teuer zu machen, ohne Qualität nachzuweisen. Dies sei zu unterbinden, indem Pflege-WGs rechtlich Heimen gleichgestellt werden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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