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24.07.2018

BMW nutzt Computertomografie zur Qualitätssicherung

Vom Mini bis zum Q7 überprüft BMW seine Prototypen jetzt mittels einer besonderen Form der Computertomografie. Die Technologie kommt an der Schnittstelle zwischen Entwicklung und Produktion im Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) in München zum Einsatz.

Eine besondere Form der Computertomografie kommt bei BMW in frühen Entwicklungsphasen von Automodellen zum Einsatz. Das CT soll die Fahrzeugqualität überprüfen.

Vier Roboter machen Schnittaufnahmen

Dabei umfahren vier aufeinander abgestimmte Roboter den jeweiligen Prototypen und erstellen mehrere tausend Schnittbilder – im Gegensatz zur konventionellen, statischen CT-Anlagen. Je zwei Roboter sind dabei so zueinander ausgerichtet, dass die Röntgenstrahlung durch das Fahrzeug zum gegenüberliegenden Roboter gesendet wird. Aus den entstandenen Daten errechnet Computerprogramm ein dreidimensionales, mehrschichtiges Bild.

3D-Bild entsteht, spätere Auswertung mittels KI

Der große Vorteil: Auf diese Weise untersuchen die Ingenieure beispielsweise den Einsatz von neuen Werkstoffen und Verbindungstechniken ohne das Fahrzeug zu beschädigen. Bisher mussten für die Analyse die Bauteile zerlegt werden. Künftig ist geplant, die Auswertung mittels Künstliche Intelligenz zu automatisieren: Eine Software soll Muster erkennen und Informationen selbständig miteinander verknüpfen.

BMW setzt seit vielen Jahren CT und Röntgenbilder ein, um die Qualität von Bauteilen zu überprüfen, doch mit dieser Anlage kann der Autohersteller nach eigenen Angaben gesamte Fahrzeuge bis in den Mikrometerbereich analysieren. Die Anlage erfasst Objekte bis zu einer Größe von nur 100 Mikrometern, das entspricht etwa einem menschlichen Haar.

Lackierungen und Schweißverbindungen prüfen

Das ist etwa erforderlich, um die Beschaffenheit einer Karosserie vor und nach dem Lackierprozess überprüfen zu können. Denn: Beim Lackieren ist die Karosserie großen Temperaturbelastungen ausgesetzt, die zu Veränderungen der Klebeverbindungen führen können. Auch für das Überprüfen von Schweiß- und Stanzverbindungen im Fahrzeug wenden die Experten die neue Anlage an.

Die Ingenieure der BMW Group haben das nach eigenen Angaben in der Automobilindustrie bisher einzigartige Prüfsystem gemeinsam mit dem Fraunhofer Entwicklungszentrum für Röntgentechnik (EZRT) innerhalb von zwei Jahren entwickelt.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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