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26.11.2018

BKA baut neue Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität auf

Das Bundeskriminalamt (BKA) verstärkt seinen Kampf gegen Hacker und Computerbetrug. BKA-Präsident Holger Münch kündigte bei der Herbsttagung seiner Behörde den Aufbau einer neuen Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität an.
Die Experten ermittelten unter anderem etwa nach Virusattacken oder gegen Akteure im so genannten Darknet. Außerdem entwickelten sie neue Werkzeuge zur Abwehr von Cyberkriminalität.

Der Wirtschaftsstandort Deutschland gilt als bevorzugtes Ziel von Hackern. Die Qualität der Angriffe nimmt nach dem jüngsten BKA-Lagebild stetig zu. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit fast 86.000 Fälle von Cyberkriminalität erfasst und damit vier Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Die durch Computerbetrug entstandenen Schäden erhöhten sich von 50,9 Millionen auf 71,4 Millionen Euro. Die Experten gehen jedoch von einer Dunkelziffer von rund 90 Prozent aus, weil nur ein Bruchteil der Straftaten zur Anzeige gebracht wird.

Sicherheitsgefühl der Deutschen schwindet

Die Angst der Menschen vor Kriminalität muss nach Einschätzung Münchs ernst genommen werden. «Es muss uns in diesen dynamischen Zeiten gelingen, sowohl die tatsächliche Sicherheit als auch die gefühlte Sicherheit zu gewährleisten», sagte er. «Denn auch Gefühle sind Fakten.» Kriminalität und Kriminalitätsfurcht hätten nur sehr bedingt miteinander zu tun, sagte Münch. «Vielmehr strahlen allgemeine wirtschaftliche oder gesellschaftliche Unsicherheiten auf das Sicherheitsgefühl aus.» Dazu zähle auch die zunehmende Digitalisierung.

Bundesinnenminister Horst Seehofer warnte vor einem schwindenden öffentlichen Vertrauen in die Justiz. Die Sorgen hochrangiger Richter über eine Vertrauenskrise seien sehr ernst zu nehmen, sagte der CSU-Politiker. Als mögliche Ursache für die Krise nannte Seehofer die teils überlangen Verfahren. Jedes Jahr kämen zahlreiche Kriminelle wieder auf freien Fuß, weil Fristen verstrichen.

Deutschland ist kein Überwachungsstaat

Er verwies auf den von der Regierungskoalition in Berlin geplanten «Pakt für den Rechtsstaat», der unter anderem mehr Personal in der Justiz und die Möglichkeit schnellerer Verfahren vorsieht. Seehofer wandte sich gegen Kritik, die Überwachung durch die Sicherheitsbehörden nehme immer mehr zu.

In den öffentlichen Debatten entstehe zuweilen der Eindruck, Deutschland sei von zwei Seiten gefährdet - zum einen durch Kriminelle und Terroristen, zum anderen durch den Staat, der nichts anderes im Sinn habe, als möglichst alle Bürger zu überwachen, kritisierte er. Deutschland sei jedoch kein Überwachungs-, sondern ein Rechtsstaat.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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