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07.12.2015

Big Data: EU mahnt Datenschutz an

Big Data wird immer wichtiger für das Wirtschaftswachstum. Der EU-Datenschutzbeauftragte warnt jedoch davor, das Datenschutzniveau abzusenken.

Der Datenschutzbeauftragte EU, Giovanni Buttarelli, warnt davor, zugunsten von Big Data Grundrechte aufzugeben. Buttarelli sieht durchaus die Vorteile der Technologie, etwa beim Umweltschutz oder auf dem Gesundheitssektor. Jedoch dürften datengetriebene Geschätftsmodelle nicht unreflektiert übernommen werden. Der Datenschutz der EU wurde entwickelt, um die Grundrechte der Bürger zu schützen und dies müsse daher auch für Big Data gelten.

Zweckbindung nicht aufgeben

Bewährte Datenschutzprinzipien sind beispielsweise Zweckbegrenzung, Transparenz und Verhältnismäßigkeit. Diese müssen laut Buttarelli auch für Big-Data-Anwendungen gelten. Vor allem die Zweckbindung und Datensparsamkeit ist jedoch im Fokus von Wirtschaft und Politik.
Auch die Anonymisierung bleibt laut Buttarelli sehr wichtig. Ihm zufolge reiche es nicht aus, aus den Datensätzen die Attribute zu entfernen, die eine direkte Identifizierung der Individuen erlauben. Darüber hinaus müsse darauf geachtet werden, dass diese Daten nicht doch wieder Einzelnen zugeordnet werden könnten, wenn weitere Datensammlungen hinzugefügt werden.

Falsche Zusammenhänge durch verschmutzte Daten

Laut Buttarelli seien viele extensive Datensammlungen bereits jetzt „verschmutzt“. Da es bei Big Data aber nicht nur um die Daten an sich geht, sondern vor allem um die Analyse ihrer Zusammenhänge, können diese dadurch falsch dargestellt werden. So werden Phänomene, die eigentlich keinen Zusammenhang haben, fälschlicherweise miteinander in Verbindung gebracht. Dies könne schwerwiegende Folgen haben, etwa für Antragsteller von Krediten (sogenanntes Kredit-Scoring).

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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