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06.02.2020

Autoindustrie investiert in intelligente Fabriken

Die Automobilindustrie plant, ihre Investitionen in den Aufbau von intelligenten Fabriken (Smart Factories) in den nächsten drei Jahren um mehr als 60 Prozent zu erhöhen und ist damit anderen Branchen voraus. Durch den Aufbau von Smart Factories seien Produktivitätssteigerungen von mehr als 160 Milliarden US-Dollar möglich, so die aktuelle Studie des Capgemini Research Institute.

In den letzten zwei Jahren wurden laut Studie 30 Prozent der Fabriken in intelligente Fabriken umgewandelt. Damit wurden die Erwartungen von 2017/18 sogar übertroffen.

Für die nächsten fünf Jahre hat sich die Automobilindustrie ambitionierte Ziele gesetzt und plant, 44 Prozent ihrer Fabriken in intelligente Anlagen umzuwandeln.

Smarte Fabriken verringern den Ausschuss

In der Studie wurde der Produktivitätszuwachs durch intelligente Fabriken bis 2023 anhand von drei verschiedenen Szenarien hochgerechnet:

- Im optimistischen Szenario liegt dieser bei 167 Mrd. US Dollar,
- im durchschnittlichen Szenario bei 135 Mrd. US-Dollar und
- im konservativen Szenario bei 104 Mrd. US-Dollar.

Dies entspricht einem jährlichen Zuwachs von 2,8 bis 4,4 Prozent und einem Gesamtproduktivitätszuwachs von 15,1 bis 24,1 Prozent für die gesamte Automobilindustrie bis 2023.

Unternehmen wie Mercedes-Benz Cars nutzen das Potenzial bereits: Der Automobilhersteller konnte durch den Einsatz von Advanced Data Analytics bei der Schaffung selbstlernender und selbstoptimierender Produktionssysteme eine vierfache Reduzierung der Ausschussquote bei einigen Schlüsselkomponenten erreichen.

Gewinne lassen noch auf sich warten

Die Automobilindustrie hat sich zwar hohe KPI-Ziele gesetzt, bis sie das Potenzial intelligenter Fabriken jedoch voll ausschöpfen kann, ist noch ein weiter Weg zurückzulegen: Denn beispielsweise sind von dem Ziel, die Produktivität um 35 Prozent zu steigern, bisher nur 15 Prozent umgesetzt.

Zudem haben sich die Gesamteffektivität der Ausrüstung und die Reduzierung der Lagerbestände/WIP lediglich um 11 Prozent verbessert, im Gegensatz zu den Zielen von 38 bzw. 37 Prozent. Dies macht deutlich, dass es gerade bei der vollständigen Skalierung der Smart-Factory-Initiativen noch Verbesserungsbedarf gibt.

Für die Studie wurden 100 Führungskräfte großer Automobilhersteller und -zulieferer aus elf Ländern mit einem Umsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar befragt, 98 davon betreiben bereits intelligente Fabriken. Es wurden zudem zehn ausführliche Interviews mit Senior Executives aus der Automobilbranche geführt, die für Smart-Factory-Initiativen verantwortlich sind.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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