nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
29.09.2016

Autoindustrie: Innovationen werden zu gering honoriert

Besonders mit den Premiummarken sind die Zulieferer deutlich unzufriedener als noch vor wenigen Jahren. Im Mittelpunkt der Kritik stehen die Themen Innovation und Kommunikation. Der Ton wird rauer: Das ist das wichtigste Ergebnis der zweiten Zulieferer-Befragung im Auftrag des Beratungsunternehmens Goetzpartners.

In der Gesamtwertung rutschen die großen deutschen Premium-Automarken jeweils um eine halbe Schulnote ab. In Prozent ausgedrückt: BMW Mini verschlechterte sich um 35, Mercedes-Benz um 32 und Audi um 27 Prozent. An der Spitze der allgemeinen Zuliefererzufriedenheit befindet sich jetzt Porsche – obwohl sich in der Bewertung des Unternehmens nicht viel geändert hat: Die Noten der anderen Premiumhersteller haben sich so verschlechtert, dass Porsche allein dadurch schon auf den Spitzenplatz aufgerückt ist. Auf Platz zwei steht Volvo – ein Unternehmen, das bei der letzten Umfrage noch das Schlusslicht bildete.

Innovationen zu wenig honoriert

Die mangelnde Bereitschaft, technische Neuerungen der Zulieferer zu honorieren, ist auch ein Knackpunkt bei der diesjährigen Befragung: Die Konzerne stehen unter enormen Innovationsdruck (Stichwort: Abgasnormen) und geben diesen Druck an ihre Zulieferer weiter. Bei unzureichender Kompensation erleben die Zulieferer, dass die Kosten an ihnen hängen bleiben und auf die Gewinnmarge drücken.

88 Prozent der Hersteller sind nicht bereit, für innovative Produkte bessere Preise zu zahlen. Und nur 40 Prozent honorieren innovative Produkte mit Neuverträgen. Am besten bewerten die Zulieferer im Bereich Innovation die Zusammenarbeit mit Jaguar Landrover, gefolgt von Porsche und BMW Mini. Porsche hat sich hier stark verbessert: Drei Viertel der Befragten finden, dass Porsche Innovation angemessen honoriert – vor drei Jahren waren es nur 33 Prozent. Die Zufriedenheit mit Mercedes-Benz dagegen hat sich bei diesem Thema um 21 Prozent verringert.

Schwierige Kommunikation durch lange Entscheidungswege

Die deutschen Autohersteller sind aus Sicht der Zulieferer zu unflexibel, Entscheidungen dauern zu lange. Allgemein bemängeln die befragten Experten den hohen Kostendruck und die Neigung ihrer Kunden, viel zu verlangen, aber wenig zu geben – und Probleme auf die Lieferanten abzuwälzen.

Als Lösung schlägt Götzpartners vor:
- Innovation wertschätzen
- Neue Wege der Zusammenarbeit finden
- Profitabilität prüfen und Konsequenzen ziehen

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Goetzpartners

  • 30.09.2016 von Relation wahren

    Als ich zum ersten Mal gelesen habe, "Qualität ist, was der Kunde wünscht", war ich verwirrt. Ist Qualität nicht immer das Beste, was man bieten kann?

    Nein, genauso wie bei der Innovation ist es das nicht. Dazu muss man festhalten:

    Innovation ist heute genauso selbstverständlich wie Qualität. Auch wir erwarten, dass sich bei jedem Neukauf (gleich für welches Gerät) etwas verbessert hat, am besten auch in höherer Qualität.

    Innovation ist - wie Qualität auch - Ermessenssache. Nicht jede Innovation ist jedem gleich viel wert oder anders ausgedrückt, nicht jeder Kunde ist bereit dafür zu zahlen. Eher ist es heute so, dass man bei Innovationen auch Fertigungsinnovationen erwartet, die Produkte auf lange Sicht billiger machen.

    In Gold aufwiegen kann man heute in allen Branchen, nicht nur in der Automobilindustrie, Revolutionen, nicht Innovationsschritte, auch wenn sie Mühe machen.

    Die Krux ist heute einzuschätzen, welche Innovation auf dem Markt ankommt und sich bezahlt macht.

    Mit den besten Grüßen,
    Erika F.

Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!