nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
23.06.2020

Autoindustrie droht Darwinismus

Experten erwarten harte Marktbereinigung

Die Corona-Krise wird in der Autoindustrie nach Einschätzung der Unternehmensberatung Alix Partners zu Übernahmen und einer knallharten Auslese führen. Die weltweiten Verkaufszahlen dürften dieses Jahr um 20 Millionen unter denen des Vorjahres liegen.

In einer am Dienstag veröffentlichten Studie erklärt die Unternehmensberatung: «als wäre ein Markt von der Größe Europas über Nacht verschwunden». Die Erholung werde Jahre dauern. Die Folge sei «Darwinismus» in der Branche: «Nur die finanz- und innovationsstarken Hersteller und Zulieferer überstehen die bevorstehende Marktbereinigung.»

Eine Reduzierung auf bis zu zehn größere Autohersteller sei möglich, «mit Tesla auf dem Weg in diese Gruppe». Die deutschen Autobauer dürften zu den Überlebenden gehören, sagte Elmar Kades, Leiter der Autosparte bei Alix Partners, der Deutschen Presseagentur: «Bei der Elektrifizierung und der Software gibt es zwar heftige Geburtswehen, aber sie sind stark genug, es zu schaffen.»

Brandbeschleuniger Corona

Die Renditen seien wegen der Investitionen in neue Technologien schon seit Jahren im Sinkflug. Die Corona-Krise wirke nun wie ein Brandbeschleuniger. «Die Autobranche insgesamt wird dieses Jahr wohl keine Gewinne erwirtschaften», sagte Kades. Mit einem Einbruch von 21 auf 14 Millionen verkaufte Fahrzeuge habe Europa den stärksten Einbruch zu verkraften. Das Vor-Krisen-Niveau dürfte hier erst in fünf Jahren wieder erreicht werden.

Nach aktuellem Stand dürften die meisten Hersteller die CO2-Ziele für 2021 verfehlen, Strafzahlungen drohten. Die bis 2024 angekündigten Investitionen in Elektromobilität in Höhe von 234 Milliarden Dollar dürften angesichts der Umsatzeinbrüche deutlich reduziert werden.
«Jetzt ist die Zeit, alles infrage zu stellen», die Modellvielfalt zu reduzieren und die Transformation zu beschleunigen, sagte Kades. Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge werde 2025 weltweit 12 Prozent betragen: in Europa 20 Prozent, in China 18 und in den USA 8 Prozent.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

Weiterführende Information
  • 07.04.2020

    Corona-Krise: massive Auswirkungen auf die Wirtschaft

    Ein Großteil der Unternehmen passen im Zuge der Corona-Krise das Lieferketten-Management an und setzen stärker auf Automatisierung. So lautet das Ergebnis einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY.   mehr

  • Methoden - Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse (FMEA)

    Automobile Produktionsplanung mit System-FMEA

    System FMEA bei der Produktionslinie der T5-Transportergeneration bei VW

    Schon in der Planungsphase neuer Autos müssen die systematische Erfassung und Bearbeitung von Schwachstellen, die Einhaltung von Terminen...   mehr

  • 30.06.2020 von Was fehlt, ist ein strategisches Problemlösungskonzept der Veränderung

    Wenn ich den Artikel auf die aussagekräftigsten Aussagen reduziere, bleibt m. E.
    „Darwinismus als Bedrohung der Autoindustrie“ und „Corona als Brandstifter“.
    Was haben diese beiden Aussagen mit den Problemen der Autoindustrie und dem Versagen des Top-Managements zu tun, um die es wohl als Kernproblem geht?
    Ich bin der Ansicht: Mit „Darwinismus“, d.h. die Evolution, die vermutlich gemeint ist, hat die Krise der Autoindustrie rein gar nichts zu tun, es sei denn, die Evolution bedroht die Autoindustrie in ihrer freien marktwirtschaftlichen Entfaltung. Und mit Corona hat das nur am Rande zu tun, in dem Sinne, dass die Auswirkungen der Autoindustrie-Krise in der Pandemie noch deutlicher werden.
    Offensichtlich werden hier Klischees bedient, die möglicherweise im Top-Management der Autoindustrie gut ankommen, aber am Kernproblem vorbeigehen.
    Insgesamt fehlt bei der Autoindustrie-Krise ein philosophisches, kulturelles und wissenschaftliches Problemlösungsmodell, das sich an lebenden (kognitiven, komplexen adaptiven) Systemen orientiert, ähnlich dem Modell der Bundesregierung, während der laufenden Pandemie.
    Jürgen Koch, Dipl.-Ing. Maschinenbau

Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!