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28.05.2015

Arbeitsschutz-Defizite für Minijobber, Leiharbeiter & Co

Bei atypisch Beschäftigten kommen Arbeitsschutzmaßnahmen oft nicht an – das berichtet die Hans-Böckler-Stiftung. Atypisch Beschäftigte sind beispielsweise Werkvertragsbeschäftigte, Minijobber oder Leiharbeiter.

Beim Arbeitsschutz für atypisch Beschäftigte sehen Forscher gravierende Defizite. Rechtlich seien Leiharbeiter, Minijobber oder Werkvertragsbeschäftigte beim Arbeitsschutz zwar den Normalarbeitnehmern weitgehend gleichgestellt – in der Praxis greife das aber oft nicht, so Karina Becker und Thomas Engel, Soziologen der Universitäten Trier und Jena.

Keine eindeutigen Zuständigkeiten

So seien atypisch Beschäftigte aufgrund kurzer Einsatzzeiten oft von Arbeitsschutzroutinen wie regelmäßigen Unterweisungen ausgeschlossen. Auch bei der Betreuung durch Sicherheitsfachkräfte und Betriebsärzte sehen die Forscher Mängel. Bei der Leiharbeit sei es problematisch, dass Ver- und Entleiher gemeinsam Verantwortung für die Sicherheit tragen. Das führe dazu, dass sich in vielen Fällen niemand zuständig fühlt.

Je atypischer die Beschäftigung, desto schlechter der Arbeitsschutz

Dass Beschäftigungsform und Gesundheitsschutz eng zusammenhängen, belegen die Forscher anhand von Daten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Berechnungen zeigen, dass die Arbeitsschutz-Standards mit wachsendem Abstand zum Normalarbeitsverhältnis sinken.

Von den befragten Erwerbstätigen mit unbefristetem Vollzeitjob geben 57 Prozent an, dass ihr Betrieb Gefährdungsbeurteilungen durchführt, 58 Prozent berichten von Gesundheitsförderung. Bei Teilzeit- oder befristet Beschäftigten sind es jeweils 43 Prozent. Bei Leiharbeitern profitieren lediglich 47 Prozent von Gefährdungsbeurteilungen, nur 29 Prozent von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. Beschäftigte, die in mindestens drei Kriterien vom Normalarbeitsverhältnis abweichen – zum Beispiel Geringverdiener mit Teilzeit und Befristung – kommen zu 32 Prozent in den Genuss von Gefährdungsbeurteilungen, nur 21 Prozent haben Zugang zu Gesundheitsförderung. Noch schlechter sehen die Werte bei Soloselbstständigen mit Niedriglohn aus.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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