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25.01.2018

Allianz Risk Barometer: Das sind die größten Risiken 2018

Sie richten sich gegen das Rückgrat der vernetzten Wirtschaft und können den Erfolg oder gar die Existenz von Unternehmen jeder Größe und Branche gefährden: Die Risiken einer Betriebsunterbrechung (Rang 1) und von Cybervorfällen (Rang 2) bleiben auch 2018 laut Allianz Risk Barometer die größten Geschäftsrisiken in Deutschland.

Deutlich mehr Risikomanager als 2017 sorgen sich um diesen beiden Top-Risiken. Betriebsunterbrechung wird in 55 Prozent der deutschen Antworten als großes Risiko benannt (Vorjahr: 40 Prozent), Cybervorfälle kommen auf 51 Prozent (Vorjahr: 44 Prozent) der Antworten.

Rekordverdächtige Schäden aus Überschwemmungen und Stürmen treiben zudem Naturkatastrophen zurück auf die Agenda der Risikomanager in Deutschland. Die Angst vor Wetterereignissen ist in Deutschland am stärksten gestiegen (Rang 3 / 2017: Rang 8). Kritischer als im vergangenen Jahr sehen deutsche Unternehmen zudem Geschäftsrisiken durch Feuer und Explosion (Rang 4) sowie durch Qualitätsmängel, Serienfehler, Produktrückrufe (Rang 7).

Volkswirtschaftliche Risiken, zum Beispiel durch steigende Rohstoffpreise oder Inflation, schätzen die Experten geringer ein als noch 2017 (Rang 10 / 2017: Rang 5)

Neue Auslöser für Betriebsunterbrechungen

Es gibt immer mehr Ursachen für Betriebsunterbrechung (BU), die von traditionellen Risiken wie Feuer, Naturgefahren oder Unterbrechungen der Lieferkette bis hin zu neuen Auslösern durch die fortschreitende Digitalisierung reichen, die typischerweise ohne Sachschäden, aber mit hohen finanziellen Verlusten einhergehen.

Der Zusammenbruch von IT-Systemen, terroristische oder politische Gewalttaten, Produktrückrufe oder unerwartete regulatorische Änderungen können zu einem vorübergehenden oder längeren Stillstand mit verheerenden Auswirkungen auf Umsatz und Ertrag führen.

Zunehmend gelten Cybervorfälle als neue Auslöser für Betriebsunterbrechungen, so die Umfrage. Der Cyber-Risikomodellierer schätzt, dass die durchschnittlichen Folgekosten eines Cloud-Ausfalls von mehr als zwölf Stunden für Unternehmen aus dem Finanz-, Gesundheits- und Einzelhandelssektor rund 700 Mio. Euro in Nordamerika und knapp 600 Mio. Euro in Europa betragen könnten.

Betriebsunterbrechungen sind im aktuellen Allianz Risk Barometer das am zweitmeisten unterschätzte Risiko weltweit.

Potenzial für „Cyber-Hurricane“-Ereignisse nimmt zu

Im Allianz Risk Barometer setzt sich auch der weltweite Aufwärtstrend von Cybervorfällen fort. Vor fünf Jahren stand es weltweit auf Platz 15. Im Jahr 2018 ist es die Nummer 2. Cybervorfälle gelten der Umfrage nach auch als das am meisten unterschätzte Risiko und die größte langfristige Gefahr.

Cyberattacken wie WannaCry und Petya führten 2016/2017 zu erheblichen finanziellen Verlusten für eine große Anzahl von Unternehmen. Auch die kürzlich identifizierten Sicherheitslücken in Computerchips zeigen die digitalen Schwachstellen moderner Gesellschaften auf. Das Potenzial für so genannte „Cyber Hurricane“-Ereignisse, bei denen Hacker zahlreiche Unternehmen durch einen Angriff auf gemeinsam genutzte Infrastruktur gleichzeitig paralysieren, wird 2018 weiter wachsen.

Auch das Datenschutzrisiko rückt mit der europaweiten Einführung der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) im Mai 2018 stärker ins Rampenlicht. Immerhin zeigen die Ergebnisse des Allianz Risk Barometer, dass das Bewusstsein für die Cyberbedrohung bei kleinen und mittleren Unternehmen stark ansteigt: Bei kleineren Unternehmen kletterten Cybervorfälle von Platz 6 auf Platz 2, bei mittleren Unternehmen von Platz 3 auf Platz 1.

Wetter- und Technologierisiko im Fokus

Nachdem Naturkatastrophen im Jahr 2017 – vor allem die Hurrikane Harvey, Irma und Maria in den USA und der Karibik – einem Rekordwert von 135 Mrd. US-Dollar an versicherten Schäden (Munich Re) verursacht haben, kehren Naturkatastrophen unter die drei größten Geschäftsrisiken weltweit und in Deutschland zurück.

Die Gefahr, die von neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz, Drohnen oder der Nanotechnik ausgeht, ist im weltweiten Ranking von Rang 10 auf Rang 7 geklettert und rangiert in Deutschland auf Platz 7. Die Anfälligkeit automatisierter oder sogar autonomer Maschinen für Ausfälle oder Cyberattacken wird zunehmen und könnte erhebliche Auswirkungen haben, wenn kritische Infrastrukturen wie IT-Netzwerke oder Stromversorgung betroffen sind.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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